Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Ausbau der L401 verzögert sich
Lokales Dahme-Spreewald Ausbau der L401 verzögert sich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:12 23.02.2017
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat die Erneuerung der L401 in Eichwalde auf frühestens 2020 verschoben. Quelle: Gerlinde Irmscher
Eichwalde

Der Ausbau der L401 in Eichwalde verschiebt sich um mehrere Jahre. War die Maßnahme ursprünglich für 2014/15 geplant, soll sie laut Auskunft des Landesbetriebs für Straßenwesen nun frühestens 2020 realisiert werden. Das gab die Eichwalder Verwaltung in der Gemeindevertreterversammlung am Dienstag bekannt. Ferner beschlossen die Fraktionen einstimmig die Grundsatzvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg, Zeuthen und Eichwalde zum grundhaften Ausbau der L401. Damit votierten die Gemeindevertreter zugleich für den Neubau eines Kreisverkehrs auf der Grenze zwischen den beiden Gemeinden Eichwalde und Zeuthen, der Zeuthener Straße und Friedenstraße. Der Beschluss ist Grundlage für die Unterzeichnung einer Ausbauvereinbarung über den beide Gemeinden betreffenden Bauabschnitt durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, den Landesbetrieb für Straßenwesen sowie Zeuthen und Eichwalde.

Land schiebt Ausbau auf die lange Bank

Kritik am Zeitverzug kommt von SPD und CDU. „Nun soll zuerst der Abschnitt in Miersdorf drankommen, dann das Zwischenstück zwischen Zeuthen und Eichwalde und erst zum Schluss der Abschnitt in Eichwalde“, sagte Anja Röske (SPD). Zuvor habe man jedoch das Versprechen vom Land bekommen, wenn der Geh- und Radweg von der Gemeinde zügig fertiggestellt sei, werde Eichwalde bei dem Straßenausbau vorgezogen. „Wir kritisieren, dass nach Fertigstellung des Gehwegs das nun nicht mehr der Fall ist“, sagte Röske und verwies auf den besonders schlechten Zustand der Straße in der Gemeinde. Jürgen von Meer (CDU) sagte: „Wir waren immer gegen einen getrennten Ausbau von Gehweg und Straße.“ Auch er kritisierte das nicht eingehaltene Versprechen des Landes. „Jetzt soll der Ausbau erst frühestens 2020, 2022 kommen.“ Die Gefahr bestünde, dass das Land den Ausbau weiter auf die lange Bank schiebe. „Mir fehlt das Nachhaken der Verwaltung, um das voranzutreiben“, so von Meer.

Weitere Gespräche mit dem Landesbetrieb stehen an

Claudia Weiß, Fachbereichsleiterin der Bauverwaltung, konterte: „Wir waren sehr überrascht als der neue Leiter des Landesbetriebs Straßenwesen dieses Vorhaben in das Jahr 2020 in der Planung und Realisierung geschoben hat. Zuvor war uns der vorzeitige Ausbau zugesagt worden.“ Weitere Gespräche müssten mit dem Landesbetrieb geführt werden. Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) sagte: „Das Land fühlt sich nicht mehr an seine terminliche Zusage gebunden, das hier etwas zeitnah passiert. Es ist dem Land im Grunde egal, wo wann zuerst gebaut wird. “ Man habe das thematisiert und warte nun auf den Abschluss der Planung in Zeuthen, „damit wir auch drankommen.“

Von Oliver Becker

Nach dem Vogelgrippefund in Zeuthen gelten im eingerichteten Sperrgebiet 21 Tage Stallpflicht und Verkaufsverbot für Zuchtgeflügel. Auch Eichwalde, Königs Wusterhausen und Wildau sind von Restriktionen betroffen. Teile der Gemeinden sind zum Beobachtungsgebiet erklärt worden. Züchter sind angehalten, Hygienevorkehrungen zu treffen.

23.02.2017

In der Bilanz 2016 verzeichnet das Amtsgericht Königs Wusterhausen bei den Zivilverfahren im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 21 Prozent. Das Gericht wird mit Klagen bezüglich annullierten beziehungsweise verspäteten Flüge regelrecht überschüttet. 2016 liefen diesbezüglich allein über 1700 Verfahren: Die meisten mit Erfolg.

26.02.2017

Die Hintergründe einer Pfefferspray-Attacke in der Flüchtlingsunterkunft in Massow im September 2015 bleiben weitgehend im Dunkeln. Das ist das Ergebnis der Gerichtsverhandlung gegen den 30-jährigen Angeklagten, der von Anfang an geständig war. Das Amtsgericht Königs Wusterhausen verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten.

22.02.2017