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Ausbau vieler Kreisstraßen erst 2017

Arbeiten in Wildau und Alt-Schulzendorf verschoben Ausbau vieler Kreisstraßen erst 2017

Die ursprünglich für Anfang April geplante neunwöchige Vollsperrung der Wildauer Chausseestraße von der Dorfaue bis zur dort vorhandenen Vierspurigkeit wird ausgesetzt. Der Baubeginn wird auf 2017 verschoben, weil die Bergstraße derzeit auch nicht durchgängig befahrbar ist. Auf diese Weise wollen die Stadt Wildau und der Landkreis ein Verkehrschaos vermeiden.

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Hier wird die Wildauer Chausseestraße erst 2017 ausgebaut.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. Die Stadt Wildau wird ab April keinen Verkehrsinfarkt erleben. Das sicherten der Wildauer Bürgermeister Uwe Malich (Linke) und der im Landkreis zuständige Amtsleiter Dietmar Licht jetzt übereinstimmend zu.

Die ursprünglich ab April geplante neunwöchige Vollsperrung der zum A10-Center sowie zur Autobahn führenden Chausseestraße im Abschnitt von der Dorfaue bis zur dort vorhandenen Vierspurigkeit wird ausgesetzt. Dieser grundhafte Ausbau wird erst 2017 vorgenommen. „Das ist schon die dritte Verschiebung in diesem neuralgischen, 350 Meter langen Bereich“, bekennt Licht. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt aber von der Jahnstraße bis zum Hochschulring noch voll gesperrten Bergstraße habe es keinen anderen Ausweg gegeben. Alles andere hätte im Berufsverkehr zu einem einzigen Chaos mit langen Staus geführt. Die im Kreishaushalt für dieses Verkehrsprojekt bereits vorgesehenen 400 000 Euro werden jetzt in den Plan 2017 fortgeschrieben.

Verschiebung auf 2017 heißt es aber auch bei den geplanten Bauarbeiten auf den Kreisstraßen in Alt-Schulzendorf sowie bei der Deckensanierung der Ortsdurchfahrt Neue Mühle beziehungsweise Zernsdorf. Licht begründet den Aufschub der beiden insgesamt über eine halbe Million Euro teuren Bauprojekte mit der schwierigen Haushaltslage des Landkreises sowie den darin aufgrund der Flüchtlingskrise noch enthaltenen Unwägbarkeiten.

Fest gesetzt für 2016 sind aber die Kosten für die Planungen einer niveaufreien Querung der Bahnanlagen in der Friedensstraße in Eichwalde. „An diesen 420 000 Euro wird nicht gerüttelt“, sagt Licht. Schließlich habe der Landkreis für die Umsetzung dieses für die gesamte Region wichtigen Verkehrsprojektes ein Zeitfenster von 2019/20 im Auge.

Die Planungen für die Bahnquerung in der Friedensstraße in Eichwalde erstrecken sich auf drei verschiedene Trassenführungen, wobei jeweils zwei Varianten – Brücke oder Tunnel – untersucht werden. „Die Baukosten bei diesen insgesamt sechs Varianten differieren erheblich“, sagt Licht. Grundsätzlich gilt bei der Finanzierung aber auch hier das sogenannte Kreuzungsgesetz, wonach sich der Bund, die Deutsche Bahn AG und der Straßenbaulastträger, in diesem Fall der Landkreis, die Kosten jeweils zu einem Drittel teilen. Für Geh- und Radweg ist die Gemeinde Eichwalde zuständig.

Von Franziska Mohr

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