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Dahme-Spreewald Ausbau wird im Juli fortgesetzt
Lokales Dahme-Spreewald Ausbau wird im Juli fortgesetzt
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10:40 18.06.2015
Schmuck präsentiert sich der erste Bauabschnitt.
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Wildau

Ab 6. Juli wird die Geduld der Autofahrer in Wildau wieder einmal für Monate auf die Probe gestellt. An diesem Tag wird der Ausbau der Bergstraße zwischen der Brahms- und der Fichtestraße fortgesetzt. Dabei ist nach Angaben der Wildauer Bauverwaltung vom 20. Juli bis zum 28. August eine Vollsperrung unerlässlich.

Anschließend können die Bauarbeiten auf der meistbefahrenen Gemeindestraße im Landkreis Dahme-Spreewald voraussichtlich bis zum 15. Dezember mit einer halbseitigen Sperrung - einer Einbahnstraßen-Regelung - erfolgen. Autofahrer müssen diesen Bereich dann über die Jahnstraße, Lkw-Fahrer über das Schwermaschinenbau-Gelände umfahren.

Die im Juli vorigen Jahres begonnenen, etwa 600 000 Euro teuren Arbeiten am ersten Bauabschnitt von der Dorfaue bis zur Brahmsstraße sind jetzt weitgehend beendet. Eigentlich sollte dies schon Ende vorigen Jahres geschehen, doch Kabelverlegungen der Edis sowie der Bau einer neuen Zuleitung zum Wasserwerk des MAWV an der Dorfaue führten nach Angaben von Bernd Quicker vom Wildauer Bauamt zu wochenlangen Verzögerungen.

Auch der nördliche Gehweg sowie die vorgesehenen Stellplätze zwischen der Schertling- und der Grabowskistraße wurden noch nicht realisiert. Die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft sowie ein bayerischer Investor wollen in diesem Gebiet neue Wohnungen errichten. Daher ist noch unklar, an welcher Stelle die Zufahrt des geplanten Baugebietes auf die Bergstraße erfolgt. „Wir wollten unnötige Kosten vermeiden und haben daher die dortigen Nebenanlagen vorerst ausgespart sowie den Gehweg lediglich provisorisch angelegt“, begründet Bernd Quicker vom Wildauer Bauamt das Vorgehen. Die Planungen sehen vor, dass diese Arbeiten spätestens mit dem Gesamtabschluss der Bergstraße 2017 ausgeführt werden. Auch die im ersten und zweiten Bauabschnitt geplanten insgesamt 32 Bäume werden erst im Herbst dieses Jahres gepflanzt. Der Ausbau der Bergstraße, die nicht nur für den Verkehr innerorts, sondern auch für den Anschluss der Unternehmen im Technologie- und Wissenschaftszentrum an das überregionale Verkehrsnetz bedeutsam ist, erfolgt in vier Bauabschnitten.

Die Gesamtkosten werden auf rund 2,8 Millionen Euro geschätzt, woran sich das Land Brandenburg mit einer Förderung von einer halben Million Euro beteiligt. Weitere 430 000 Euro müssen die Anlieger bei einer Gesamtlänge von fast 1,2  Kilometern selbst tragen. Auch die Straßenbeleuchtung wird komplett erneuert.

Es entstehen insgesamt 41 Längsparkplätze sowie beidseitig angeschlossene Gehwege, die auch für Radfahrer freigegeben werden sollen.

Von Franziska Mohr

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