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Ausbildungstag am Nottekanal

Königs Wusterhausen Ausbildungstag am Nottekanal

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Königs Wusterhausen trafen sich am Sonnabend zum Ausbildungstag am Notteufer. Vom Nachwuchs waren dabei vor allem theoretisches Wissen und Geschicklichkeit gefordert.

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Gar nicht so einfach, stellen die Jüngsten aus Zeesen fest.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Ein gemeinsamer Ausbildungstag stand für die Kinder und Jugendlichen der sechs Jugend- und drei Kinderfeuerwehren von Königs Wusterhausen am Samstag auf dem Programm. Rund 90 Teilnehmer trafen sich am Morgen auf der Festwiese am Nottekanal. An zehn Stationen konnten sie ihr Wissen unter Beweis stellen, sich selbst ausprobieren, aber auch viel Neues dazulernen.

„Wichtig ist für uns, dass die Kinder auch einmal die Möglichkeit haben, zusammenzuarbeiten“, sagte Stadtjugendwart Peter Helm. Er hoffte, dass der Ausbildungstag an dieser zentralen Stelle den Blick der Öffentlichkeit auf die Feuerwehr lenkt. „Vielleicht bekommt ja dann jemand Lust, bei uns mitzumachen“, sagte er.

Ein Hauptaugenmerk des Ausbildungstages lag auf der Abnahme der Ausbildungsnachweise Jugendflamme beziehungsweise Kinderflamme. Dank der Sponsoren Rest GmbH und Fire & Ice Cocktailbar Wildau konnten sich alle Teilnehmer bei einem gemeinsamen Frühstück stärken, bevor es an den Stationsbetrieb ging.

Senziger Jugend zeigt ihr Können

Christian Lehmann, Jugendwart in Zeesen, gab an der Station Technische Hilfeleistung eine Einweisung, wie ein Pkw abgesichert sein muss, bevor es an die Rettung der Insassen geht. Nachdem die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Senzig die Theorie überstanden hatten, ging es ans Praktische. Vivien Saboka sollte mit einem Federkörner die Scheibe des Autos zerbrechen. „Ich hab’ mich ganz schön erschreckt, als sie plötzlich kaputt ging. Es ist gut, wenn man so etwas selbst ausprobieren kann“, sagte Vivien.

„Löschangriff Nass – Hausbrand“ war die nächste Herausforderung für die Senziger. Gruppenführerin Franziska Pohl teilte ihre Leute ein. Jeder kannte seine Aufgabe und dann dauerte es auch gar nicht lange, bis das Kommando „Wasser marsch“ kam und der Brand gelöscht war. Jugendwart Lars Hengelhaupt war mit seinen Jungen und Mädchen zufrieden. „Es hat alles gut geklappt, es war keine Panik zu spüren“, lobte er.

Gefühl ist gefragt

Die Erfahrung, dass es gar nicht so einfach ist, einen Tennisball mit einem Spreizgerät zu fassen, ohne ihn zu zerdrücken, machten nicht nur die Kleinen der Kinderfeuerwehren. Bei den Jugendlichen hatte da auch so mancher Probleme, das richtige Gefühl zu haben.

„Dank gilt den Kameraden der Ortswehren, der Polizei mit ihrer Verkehrserziehung und dem DRK mit der Erste-Hilfe-Station, ohne sie wäre so ein Tag nicht möglich“, sagte Peter Helm. „Für mich ist es eine schöne Sache, wenn ich den Kindern etwas beibringen kann“, sagte im Gegenzug Sigrun Gericke vom DRK.

Von Gerlinde Irmscher

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