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Ausgelassene Stimmung beim Bluesfestival

Niederlehme Ausgelassene Stimmung beim Bluesfestival

Die bereits 14. Auflage des alljährlichen Bluesfestivals in Niederlehme hat am Wochenende zahlreiche Besucher aus ganz Deutschland angelockt. Bei ausgelassener Stimmung genossen sie die Darbietungen auf der Bühne.

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Zahlreiche Besucher fanden sich zu dem zweitägigen Festival im Königs Wusterhausener Ortsteil Niederlehme ein.

Quelle: Christian Dederke

Niederlehme. Am Wochenende war es wieder so weit. Musikliebhaber trafen sich auf dem 14. Bluesfestival in Niederlehme, um entspannt den Klängen der Bands zu lauschen. Die Stimmung erinnerte dabei durchaus an große Musikveranstaltungen: die Atmosphäre, der freundschaftliche Umgang untereinander und das Hinfiebern auf das Musikfeuerwerk. Vom Eingang hin zur Musikbühne sah der Besucher links und rechts Wohnwagen, Zelte und Autos, teilweise kampierten die Musikliebhaber der Szene schon einige Tage vor dem Start am Freitagabend auf dem Gelände. Viele kamen aus Sachsen, aber auch Besucher aus Bayern waren dabei. Es hatte sich offenbar rumgesprochen, dass es in Niederlehme gute Musik für einen bescheidenen Eintrittspreis gibt. „Blues am Rand“, so wird jene Veranstaltung beworben – und das, obwohl die Musik natürlich im Mittelpunkt steht.

„Die Stimmung ist viel besser als auf anderen Veranstaltungen“, lobte ein Besucher, der zusammen mit Freunden aus Spremberg angereist war. Für die Jungs war es seit zwei Jahren eine Herzensangelegenheit, in Niederlehme vorbeizuschauen. „Ich mag die lockere Atmosphäre und man ist nicht so eingeengt durch Zäune“, so der Besucher weiter. In Niederlehme ist es friedlich, es ist freundlich und es ist laut. Die Stimmung ist elektrisierend und, das wird schnell deutlich, ansteckend. Am Anfang bewegten sich einige wenige Gäste im Rhythmus der Klänge der Musikinstrumente. Jedoch folgten an den Abenden nach und nach weitere Besucher diesem Aufruf.

Ortsvorsteherin: „Musikalisches Fest ist eine Bereicherung“

Am Freitagabend kam es zu einem einmaligen Treffen auf der Bühne. Die „Los Gumbo Band“ traf auf „Big Joe Stolle“. Das hat eine interessante Hintergrundgeschichte. Die beiden Musiker der „Los Gumbo Band“ aus Grand Canaria sollten schon im letzten Jahr den Besuchern musikalisch einheizen. Jedoch waren sie leider verhindert, da sie einen Flug nach Berlin nicht bekommen haben und so „Big Joe Stolle“ mit Band spontan einsprang. In diesem Jahr trafen sie sich auf der Bühne, als eine Art Hommage an das vergangene Jahr. Wenig überraschend harmonierten die Musiker dabei sehr gut miteinander – zur Freude der Musikliebhaber im Publikum.

Unter den Gästen waren auch der Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und Ina Engel, die Ortsvorsteherin von Niederlehme. Sie ist stolz darauf, das Bluesfestival im Ort zu haben. „Es ist jedes Jahr ein Highlight und den Spaß und die Freude kann man in den Gesichtern der Besucher sehen“, sagte Engel und schaute dabei in die vielen fröhlichen Gesichter. Abschließen ergänzt sie: „Dieses musikalische Fest ist eine Bereicherung.“

Das Blues-Open-Air in Niederlehme hat seine Platz unter den Musikfestivals gefunden und sich im Laufe der Jahre eine treue Fan-Gemeinde aufgebaut. Auch im nächsten Jahr wird es in Niederlehme friedlich, freundlich und musikalisch zugehen, wenn Blues auf dem Programm steht.

Von Christian Dederke

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