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Dahme-Spreewald Ausgezeichnete Hülle
Lokales Dahme-Spreewald Ausgezeichnete Hülle
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09:59 22.10.2013
Die ausgezeichnete Fassade. Quelle: Franziska Mohr
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Wildau

 „Anfangs musste ich mich erst ein bisschen an die ungewöhnliche Fassade gewöhnen. Aber jetzt gefällt sie mir“, sagt die 72-jährige Helga Lahmann. So wie ihr erging es auch dem Wildauer Sven Mind. „Für einen Plattenbau ist diese Villa 34 im Hückelhovener Ring mal etwas völlig anderes“, betont der 24-Jährige. Als er erfährt, dass die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (Wiwo) dafür in Münster den zweiten Preis beim diesjährigen Deutschen Fassadenpreis in der Kategorie Kunst und Design am Bau gewann, meint er gelassen: „Warum auch nicht?!“
Das Wildauer Unternehmen beeindruckte mit diesem künstlerischen Entwurf der Berliner Graco Agentur die Jury. Unter 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz setzte sich die Gestaltung der Fassade des schlichten Plattenbaus mit dem viergeschossigen Anbau durch. Die von Erik Mahnkopf entworfene dreidimensionale Malerei in Grautönen, wenig Hellblau und Dunkelocker bezieht die realen Fenster in eine irreale Bildwelt der Illusionsmalerei ein. Dabei schieben sich eine Art Würfel in den Raum, Löcher klaffen in der Wand und es entsteht der Eindruck, dass die helle Fassade aus gigantischen, versetzten Blöcken zusammengesetzt ist.
„Uns gefiel der Entwurf und wir hatten den Mut ihn umzusetzen“, betont Wiwo-Geschäftsführer Frank Kerber. Besonders erfreulich sei, dass die Fassade auch vielen der 75 Mieter gefällt. Insgesamt befinden sich in dem Haus 60 Wohnungen.
Für die Sanierung der denkmalgeschützten Schwartzkopff-Siedlung erhielt das Wildauer Unternehmen 2011 bereits den Deutschen Bauherren-Preis.

Von Franziska Mohr

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