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Ausgezeichnetes Engagement

Take-off-Award wird vergeben Ausgezeichnetes Engagement

Mit dem Take-off-Award werden soziale Projekte ausgezeichnet. In diesem Jahr können sich erstmals Vereine aus ganz Brandenburg und Berlin bewerben. Auch das Preisgeld wurde im Vergleich zum Vorjahr auf nun insgesamt 20 000 Euro erhöht. Die Internet-Seite, auf der man sich bewerben kann, ist ab dem 5. Oktober freigeschaltet; die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober.

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„Hallo, thank you!“

Der Initiator des Take-off-Awards: Hotel-Chef Thomas Tarnok.

Quelle: Karen Grunow

Schönefeld. Die Neuigkeiten zuerst: Der Take-off-Award wird in diesem Jahr höher dotiert sein als 2014. Und es ist möglich, dass Projekte nicht nur von den Machern selbst ins Rennen geschickt, sondern sie dürfen auch von anderen nominiert werden. „Außerdem können jetzt Projekte aus ganz Berlin und Brandenburg eingereicht werden, und nicht wie bisher nur aus dem engeren Umkreis des Flughafens“, sagt Thomas Tarnok, Geschäftsführer des Schönefelder Holiday Inn-Berlin Airport Conference Centre und Initiator des Preises.

Er hatte den Award 2012 ins Leben gerufen. „Die Anfänge waren aber viel früher“, erinnert er sich. Bereits seit 2001 gab es den von Tarnok initiierten Schönefelder Advent. „Die Idee war, soziale und karitative Einrichtungen aus der Gemeinde zu unterstützen“, erzählt er. Der Kreis der Helfer wurde von Jahr zu Jahr größer. Inspiriert von der damals noch für 2012 angekündigten Eröffnung des neuen Flughafens entwickelte Tarnok daraus gut zehn Jahre später ein neues Format: den Take-off-Award. Und fand in Günter Baaske (SPD), Brandenburgs Minister für Arbeit, Soziales und Familie, sofort einen begeisterten Mitstreiter.

Bewerbungen um den Award

Der Take-off-Award ist ein Preis für Bildung, Ausbildung und Mitmenschlichkeit. Insgesamt 20 000 Euro werden in diesem Jahr vergeben. Eine achtköpfige Jury unter Leitung des brandenburgischen Sozial- und Familienministers Günter Baaske (SPD) wählt die Gewinner des Preises aus.

Die Preisverleihung findet am 21. November ab 17 Uhr im Holiday Inn Airport Berlin in Schönefeld statt. Das festliche Gala-Dinner wird begleitet vom Brandenburgischen Konzertorchester unter Leitung von Holger Schella, Harry Owens und dem Traumtheater Salome und Mundharmonika-Spieler Michael Hirte. Nach der Preisverleihung gibt es die After-Take-off-Award-Party mit dem Swing-Quartett Chat Noir.

Wer sich bewerben möchte, muss dies bis zum 15. Oktober tun. Wichtig für die Bewerbung sind detaillierte Informationen zum jeweiligen Projekt, ein Finanz- und Zeitplan sowie einige Bilder.

Teilnehmen beziehungsweise vorgeschlagen werden können Initiativen, Einrichtungen oder Vereine in ganz Brandenburg und Berlin. Entscheidend ist, dass diese ehrenamtliches, soziales und bürgerschaftliches Engagement zeigen.

Informationen zu den Bedingungen sowie das für die Bewerbung nötige Formblatt werden ab dem 5. Oktober im Internet unter der Adresse
www.takeoffaward.de zur Verfügung gestellt werden.

Denn der Preis ist gedacht für Projekte, in denen es um soziales und ehrenamtliches Engagement geht. „Es ist ein Preis für Bildung, Ausbildung und Mitmenschlichkeit“, sagt Tarnok. Gerade der Aspekt der Mitmenschlichkeit werde in diesem Jahr „einen besonderen Stellenwert haben im Hinblick auf die Flüchtlingsproblematik“, erläutert er. „Es ist ein Anliegen des Take-off-Awards, solche aktuellen Ereignisse mit aufzunehmen.“ Menschen und Initiativen, die sich in der Region besonders für Flüchtlinge und Asylsuchende engagieren, sollen angesprochen werden.

Mit dem Preisgeld lässt sich so einiges bewegen, das erfährt Thomas Tarnok immer wieder. Denn es gehört zu den Aufgaben früherer Gewinner, zu berichten, was mit dem Award realisiert werden konnte. Der Aspekt der Nachhaltigkeit stehe dabei an erster Stelle: eine innovative Idee, die noch einen Anschub und Aufmerksamkeit benötigt.

Im vergangenen Jahr gewann die Stiftung zur Förderung sozialer Dienste aus Berlin die höchste Auszeichnung, den Platin-Award. Mit den 6000 Euro Preisgeld konnte ein außergewöhnliches Projekt verwirklicht werden: ein multimedialer Stadtführer für jugendliche Flüchtlinge, der von jungen Leuten mit Migrationshintergrund beziehungsweise Fluchterfahrungen konzipiert worden ist. Mittlerweile ist dieser Stadtführer online und zeigt unter www.mein-berlin.org Lieblingsorte in der Stadt – mal mit Fotos oder als Film. Mit Unterstützung von studentischen Helfern und versierten Medienleuten entstanden so Beiträge in zwölf verschiedenen Sprachen. Die 14-jährige Naya aus Syrien beispielsweise hat einen Film über den Wasserfall im Berliner Viktoriapark gedreht, der 18-jährige Nihad aus Bosnien-Herzegowina hat den Trubel in der Warschauer Straße dokumentiert.

In diesem Jahr könnte das Preisgeld des Erstdotierten noch höher ausfallen, denn es werden 20 000 Euro und damit 5000 Euro mehr als im Vorjahr verteilt. Zur Verfügung gestellt wird diese Summe vor allem vom Versicherungs-Finanzhaus Ballwanz KG, der AOK, vom Rotary Club Berlin-Brandenburg Airport und den „Vier Freunden“, einem Verbund von vier Berliner Unternehmern. Wie das Geld verteilt wird, legt die achtköpfige Jury fest. „Diese ist ein Kreis aus Unternehmern, Schauspielern, Politikern, Medienvertretern und bürgerschaftlich engagierten Menschen“, sagt Tarnok.

Bereits im Oktober wird die Runde um Minister Baaske die Preisträger festlegen. Doch erst am Abend des 21. November werden die Gewinner bei der festlichen Gala bekanntgegeben. ZDF-Moderator Tim Niedernolte führt durch den Abend, der von einem Vier-Gänge-Menü begleitet wird.

„Wir rechnen mit 400 Personen“, sagt Thomas Tarnok über die Preisverleihung. Die Tickets können ab sofort gebucht werden. „Unternehmer, die sich sozial für die Region engagieren wollen, können auch ganze Tische kaufen“, erläutert Tarnok. Der Abend wird glamourös eröffnet, denn ein roter Teppich wird ausgerollt und Prominente erwarten dort die Gäste. Während der Preisverleihung wird das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde aufspielen, zudem werden Harry Owens und das Traumtheater Salome erwartet. Erstmals wird es eine Tombola geben zugunsten des Kinder- und Jugendhilfeprojektes „Kindernotmail“, dessen Schirmherrin die aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannte Schauspielerin Janina Uhse ist. „Sie selbst wird an dem Abend von Tisch zu Tisch gehen und Lose verkaufen“, sagt Tarnok. „Einer der Stargäste wird Mundharmonika-Spieler Michael Hirte sein“, verrät er. Von allen Projekten, die den Bewerbungskriterien entsprechen und in die engere Auswahl kommen, werden Vertreter eingeladen. Keiner weiß vorab, ob sein Projekt einen Preis erhält, sodass es ein Abend mit Überraschungen wird. Tarnok ist gespannt: „Ich freue mich auf einen bunten, emotionalen und gesellschaftlich-anspruchsvollen Abend, der durchaus von Heiterkeit getragen werden sollte.“

Von Karen Grunow

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