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Dahme-Spreewald Ausnahmetalent in den Kavalierhäusern
Lokales Dahme-Spreewald Ausnahmetalent in den Kavalierhäusern
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06:12 09.10.2017
Sueye Park (l.) und Tahmina Feinstein sorgten mit dem Konzert für einen unvergesslichen Abend. Quelle: Aaliyah Sarauer
Königs Wusterhausen

Am Samstag erwartete die Besucher der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen ein besonderer Abend. Die 17-jährige Südkoreanerin Sueye Park bewies ihr Können an der Violine. Begleitet wurde sie von der Pianistin Tahmina Feinstein. Es wurden Werke von Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns, Clara Schumann und Cesar Franck gespielt. Der Saal der Kavalierhäuser füllte sich sehr schnell, das Konzert war ausverkauft. Angesichts dieses vielversprechenden Duos war das kein Wunder.

Sueye Park ist ein Ausnahmetalent. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Violinspiel und schon fünf Jahre später wurde sie an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin unterrichtet. Zurzeit studiert sie dort bei Professor Ulf Wallin. Trotz ihres jungen Alters konnte sie schon viele Preise gewinnen. So spielte sie an diesem Abend mit einer Geige aus dem Jahr 1815. Diese gewann sie vor zwei Jahren bei einem Instrumentenwettbewerb. Die Pianistin Tahmina Feinstein stammt aus Tadschikistan. Sie absolvierte ein Klavierstudium und schloss mit dem Konzertexamen ab. Auch sie wurde in der Vergangenheit bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Hochkarätige Künstler in Königs Wusterhausen

Die künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte, Gerlint Böttcher, legt besonders viel Wert darauf, hochkarätige Künstler für das Festival einzuladen: „Sueye Park und Tahmina Feinstein sind fantastisch. Sueye ist ein Ausnahmetalent, eine ganz hochbegabte Geigerin. Sie ist sehr ausdrucksstark und ich glaube, sie hat eine große Karriere vor sich. Tahmina Feinstein ist eine ganz exquisite Pianistin. Es war mein Wunsch, beide für dieses Konzert zu bekommen.“

Das Klassikfestival Schlosskonzerte Königs Wusterhausen findet schon zum vierten Mal statt und wird vom Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. veranstaltet. Insgesamt gibt es immer vier bis fünf Konzerte, die zwischen September und Oktober stattfinden. Für diese werden die Kreuzkirche und der Saal der Kavalierhäuser genutzt.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt

Die Konzerte haben sich gut herumgesprochen: „Insgesamt ist es eine ganz schöne Sache geworden. Man bemerkt dieses Jahr, dass sich das schon sehr etabliert hat. Wir haben ganz viel Zuspruch aus der Bevölkerung. Das Konzert heute ist auch wieder ausverkauft. Und das freut mich wahnsinnig. Das habe ich so nicht erwartet“, berichtete Gerlint Böttcher.

Schon während der Veranstaltung konnte man die beeindruckten Gesichter der Zuschauer sehen. Sie waren sichtlich begeistert und der Beifall am Ende dauerte lange. „Ganz toll die junge Frau. Sie spielte mit solcher Intensität, einfach nur toll. Mit der Begleitung kam das einfach super rüber“, schwärmte Renate Paul. Großen Anklang finden die Konzerte des Festivals insbesondere wegen der intimen Atmosphäre. „Ich finde die Konzerte in diesem Saal sehr schön. Wenn man so dicht an die Musiker rankommt, ist es einfach wunderbar. Das ist bei einem großen Orchester nicht so. Das ist das Besondere an diesen Konzerten“, so die Besucherin weiter.

Nach der Veranstaltung hatten die Besucher die Möglichkeit, nebenan im Café Zuckerbäckerei den Abend ausklingen zu lassen.

Das Abschlusskonzert der diesjährigen Schlosskonzerte findet am 21. Oktober mit „Amarcord“ in der Kreuzkirche statt. Das Festival für das nächste Jahr steht schon in der Planung.

Von Aaliyah Sarauer

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