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Ausschuss empfiehlt Gehwegbau

Königs Wusterhausen Ausschuss empfiehlt Gehwegbau

Im Streit um den geplanten Gehweg an der Spreewaldstraße in Körbiskrug ist eine Vorentscheidung gefallen. Der Bauausschuss ddes Königs-Wusterhausener Stadtrates empfahl mehrheitlich den Bau auf der rechten Seite in Richtung Pätz. Die Anwohner wollen ihn gerne auf der anderen Seite haben.

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Die Spreewaldstraße in Körbiskrug.

Quelle: Frank Pawlowski

Königs Wusterhausen. Der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat die Pläne für den Gehweg an der Spreewaldstraße in Körbiskrug mehrheitlich gebilligt. Anwohner hatten in der Sitzung vergeblich für ihren Alternativvorschlag geworben.

Der Körbiskruger Marco Brüggemann übergab eine Liste mit 110 Unterschriften gegen den geplanten Bau des Weges rechts neben der Straße in Richtung Pätz. Hauptforderungen sind die Verlegung des Weges auf die andere Straßenseite sowie eine Aussetzung des Projekts.

Anwohner-Sprecherin erläutert Bedenken

Die Sprecherin der Anwohner, Manuela Brüggemann, erläuterte im Ausschuss die Bedenken. Dazu gehört auch die Forderung, dass der Gehweg in beiden Richtungen von Radfahrern genutzt werden kann. „Wir bitten darum, dass konstruktiv über unsere Vorschläge nachgedacht wird“, sagte sie.

Die Planer stellten im Ausschuss ihr Projekt ebenfalls vor. Sie begründeten den Verlauf des Weges auf der rechten Straßenseite unter anderem damit, dass der erste Bauabschnitt, der gerade begonnen wurde, und der geplante dritte Abschnitt ebenfalls auf dieser Seite liegen. „Die andere Seite ist nicht besser, sondern sogar etwas schwieriger“, sagte sie. Es seien vier Varianten geprüft worden. Die Anwohner sollen die Baukosten zur Hälfte tragen. Die Kritik der Anwohner, zu spät informiert worden zu sein, wies Thomas Wachholz vom Tiefbauamt zurück. So sei unter anderem im „Rathaus aktuell“ vom April das Vorhaben vorgestellt worden.

Ausschuss und Ortsbeirat nicht gut beteiligt

Stadtverordnete Angela Laugsch (Linke) beanstandete, dass der Ausschuss spät einbezogen wurde und die Planung recht fortgeschritten sei. Die Linken kritisierten außerdem, dass der Ortsbeirat nicht richtig angehört worden sei. Sie stimmten gegen den geplanten Bau, vier Ausschussmitglieder stimmten dafür.

Entschieden werden soll über das Projekt im Hauptausschuss am 21. November. Bauausschuss-Vorsitzender Michael Reimann, der wegen Befangenheit nicht an der Abstimmung teilnahm, hält aber auch eine Beschlussfassung in der SVV am 5. Dezember für möglich, „wegen der Brisanz“, wie er am Donnerstag sagte.

Von Frank Pawlowski

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