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Ausstellung „Brandenburg baut“ eröffnet

Königs Wusterhausen Ausstellung „Brandenburg baut“ eröffnet

In Königs Wusterhausen eröffnete am Mittwoch die Ausstellung „Brandenburg baut“. Sie gibt einen Überblick über 25 Jahre Baugeschehen in Brandenburg und der näheren Region. 60 Schautafeln sind bis zum 30. Juni im Rathaus und der Fachhochschule für Finanzen ausgestellt.

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Norbert John vom Landesbetrieb (l.), Bettina Westphal, Direktorin der Fachhochschule für Finanzen, und Lutz Franzke (SPD), Bürgermeister von Königs Wusterhausen.

Quelle: Oliver Tim Becker

Königs Wusterhausen. Am Mittwoch eröffnete Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) in Königs Wusterhausen die Ausstellung „Brandenburg baut“. Sie wird bis zum 30. Juni an zwei Standorten gezeigt – in der Fachhochschule für Finanzen und im Rathaus. Der Eintritt ist frei. 60 Schautafeln mit ausgewählten Bauprojekten aus der Umgebung und ganz Brandenburg geben dem Besucher einen Überblick über 25 Jahre Baugeschichte des Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen. Anlass ist das zehnjährige Bestehen des Landesbetriebs und das bereits 2015 begangene 25-jährige Bestehen des Landes Brandenburg.

„Die Vielzahl an Jubiläen hat uns dazu verleitet, eine Werkschau mit abgeschlossenen Bauprojekten zu machen. Denn wir bauen sehr viel, aber reden wenig darüber“, sagte Norbert John vom Landesbetrieb, der zusammen mit Franzke und der Direktorin der Fachhochschule für Finanzen, Bettina Westphal, an der Eröffnungsveranstaltung teilnahm. Jeder Landkreis von der Uckermark über Dahme-Spreewald bis hin zur Region Elbe-Elster wird gewürdigt, „mit Schwerpunkten in Potsdam und den großen Städten“, sagte John. Die Besucher könnten sehen, „dass die Steuergelder gut angelegt sind.“

Finanzhochschule ist einer der Leuchttürme in der Ausstellung

Leuchttürme der Ausstellung sind neben dem 2013 abgeschlossenen Wiederaufbau des zerstörten Potsdamer Stadtschlosses und heutigen Landtages für 120 Millionen Euro auch die Sanierung und Erweiterung von Gedenkstättengebäuden in Oranienburg sowie Bauten in Königs Wusterhausen. Teil der Ausstellung ist etwa der Neubau von Hörsaal-, Seminar und Mensagebäude der Aus- und Fortbildungszentrum in der Schillerstraße in Königs Wusterhausen. Sie wurden 2011 fertiggestellt und kosteten 44,5 Millionen Euro. „Das Tolle hier ist das gesamte Ensemble mit Campus, Parkanlage und Gebäuden. Architektonisch prägend ist das Hörsaalgebäude samt Mensa“, sagte Franzke. „Für mich unterstreicht das die Qualität der Aus- und Weiterbildung, die hier angeboten wird. Dafür braucht es tolle Gebäude“, so der Bürgermeister. „Wir haben die Topographie verändert, die Straße neu gebaut und die Neubauten wie an einer Perlenschnur angeordnet, ebenso die Bestandsgebäude saniert“, sagte John. Die künstlerische farbliche Gestaltung der Foyers und Seminarräume sei erst während des Baus erfolgt. „Der Campus liegt im Herzen der Stadt Königs Wusterhausen und steht jedem Besucher offen. Die neue Straße verbindet die Stadtteile und bringt viele Menschen zusammen – wie beim jährlich Kinderfilmfest“, sagte Westphal. Sie lobte die einmalige Architektur, ebenso die hohe Planungssicherheit bei der zeitlichen Fertigstellung der Gebäude.

Auch Wildau ist mit dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt für 21,7 Millionen Euro und der Halle 17 samt Verfügungsgebäude der Technischen Hochschule Wildau vertreten, die 36 Millionen Euro kostete. Derzeit saniert der Landesbetrieb, der pro Jahr rund 200 Millionen Euro für Bauprojekte im Land ausgibt, das Amtsgericht in Königs Wusterhausen und schließt einen großen Erweiterungsbau an.

Von Oliver Becker

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