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Dahme-Spreewald Ausstellung erinnert an Gerhard Mauermann
Lokales Dahme-Spreewald Ausstellung erinnert an Gerhard Mauermann
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08:40 08.03.2018
Eine Erinnerung: Der kürzlich verstorbene Schweriner Maler Gerhard Mauermann zeigte im Herbst 2016 sein Atelier. Quelle: Dörthe Ziemer
Schwerin/Teupitz

Viele kennen seine Bilder, auf denen er mit besonderen Licht- und Jahreszeitenstimmungen in den hiesigen Landschaften schwelgte: An den Schweriner Maler Gerhard Mauermann erinnert nun eine kleine Ausstellung in der Verwaltung des Amtes Schenkenländchen in Teupitz. Er ist am 17. November vergangenen Jahres im Alter von 80 Jahren verstorben.

„Er ist ein ganz lieber und hilfsbereiter Mensch gewesen“, sagt Barbara Löwe über ihn. Sie hat die Ausstellung mit Hilfe von Mauermanns Sohn organisiert. Ist die Verwaltung geöffnet, können auch Gerhard Mauermanns Bilder besichtigt werden. Zusätzlich zur Präsentation dort wurden in Teupitz einige Schaufenster mit Arbeiten des Künstlers bestückt, über den es einmal in der MAZ hieß, er sei ein „Bewahrer der Landschaften“. „Mir liegt daran, das zu bewahren, was dem Verfall oder Niedergang preisgegeben ist“, sagte er selbst über sich und seine Arbeit.

Mauermann war eigentlich Musiker

In der Ausstellung, die bis zum 31. Juli in der Verwaltung zu sehen sein wird, sind nun viele seiner Themen vertreten. Natur-Impressionen, Ansichten von Teupitz ebenso wie von Schwerin, wo er seit Ende der 1960er Jahre lebte. Und aus seiner Heimat Görlitz, wo er 1937 geboren worden war. Eigentlich war Gerhard Mauermann Musiker. Er kam zum Studium nach Berlin, er spielte Bratsche und gehörte dann in der DDR zum Erich-Weinert-Ensemble der Nationalen Volksarmee. Bis er sich 1987 entschied, freiberuflich als Maler zu arbeiten.

Wie er es schaffte, sich durchzusetzen, Aufträge zu bekommen, erklärte er selbst mal so: „Durch konsequentes Arbeiten im Freien bin ich mit Menschen in Kontakt gekommen.“ Nach der Wende musste auch er sich neu orientieren. Manch Dahmeländer, der damals seine Heimat Richtung Westdeutschland verließ, nahm sich ein Stück dieser geliebten Heimat in Form eines Mauermann-Bildes mit.

Mauermann gehörte zur Künstlervereinigung Schenkenländchen

Wenn am 6. Mai landesweit der Tag des offenen Ateliers stattfindet, will sein Sohn noch einmal das seines Vaters öffnen. Dann werden einige Maler, Grafiker, Fotografen und vielleicht auch Kunsthandwerker der losen Künstlervereinigung im Schenkenländchen dort ausstellen. Seit 2010 gibt es diese Runde, zu der auch Gerhard Mauermann gehörte. „Er ist uns wirklich ans Herz gewachsen“, sagt Barbara Löwe, die ebenfalls zu dieser Künstlerrunde gehört und überdies in Teupitz als Stadtverordnete wirkt. Sie lobt das große ehrenamtliche Engagement des Malers, der immer mitgemacht habe bei Aktionen wie dem alljährlichen Kreativmarkt. Seit vielen Jahren schon kümmert sich Barbara Löwe um die Ausstellungen in der Amtsverwaltung, meist gibt es drei bis vier pro Jahr.

2013 hatte Gerhard Mauermann eine größere Ausstellung im Asklepios-Fachklinikum in Teupitz. Immer wieder präsentierte er seine Arbeiten, ob beim Kulturbund Dahme-Spreewald oder in Lübben. Als „inneres Bedürfnis“ bezeichnete er die Malerei einmal. „Es gibt nichts Besseres und nichts Schöneres als zu malen“, sagte er. „Wir vermissen ihn“, sagt Barbara Löwe.

Von Karen Grunow

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