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Dahme-Spreewald B-Plan für Bestenseer Hintersiedlung
Lokales Dahme-Spreewald B-Plan für Bestenseer Hintersiedlung
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11:40 19.04.2016
Die Hintersiedlung von Bestensee wird Wohnsiedlung. Ein B-Plan schafft Baurecht an diesem idyllischen Flecken Erde. Quelle: Dagmar Jaschen
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Bestensee


Die Hintersiedlung in Bestensee ist ein idyllischer Ort, liegt sie doch direkt am See. Die Gemeinde will dort nun endlich einen Bebauungsplan aufstellen und damit Baurecht schaffen. Damit erhalten viele, die dort Haus und Hof haben Sicherheit, an diesem Ort nicht nur die Wochenenden zu verbringen, sondern auch dauerhaft wohnen zu dürfen. Da weitere Grundstücke frei sind, werden voraussichtlich auch zahlreiche neue Häuser entstehen.

Mit dem neuen Bebauungsplan geht Bestensee nur den nächsten logischen Schritt, wie Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) unterstreicht. Denn in den vergangenen Jahren sei in der Hintersiedlung bereits eine Menge passiert. Unter anderem seien die Grundstücke an die Trinkwasserversorgung angeschlossen worden, um die Qualität des Trinkwassers hier zu gewährleisten. „Zuvor durften hier Säuglinge und Kleinkinder kein Wasser mehr aus dem vorhandenen Grundwasser zu sich nehmen“, so der Bürgermeister. Die Qualität sei einfach zu schlecht gewesen. Junge Eltern hätten das Wasser für ihre Kleinen kaufen müssen. „Jetzt ist die Hintersiedlung voll erschlossen und das Problem beseitigt“, erklärt der Gemeindechef. Zudem sei im vergangenen Jahr 2015 auch die Abwasserleitung gelegt worden.

Sandpisten sollen beseitigt werden

In diesem Jahr geht es nun mit den kleinen Straßen weiter. Die Sandpisten sollen verschwinden und befestigt werden. „Es gab mit den Anwohnern bereits die ersten Gespräche zum Straßenbau, der jetzt beginnt“, erläutert Quasdorf, der natürlich weiß, dass das auch immer Erschwernisse für die Anwohner mit sich bringt, aber unterm Strich – wenn alles fertig ist – weniger Dreck und mehr Komfort bedeutet.

Die Hintersiedlung soll mit dem B-Plan in ein Wohngebiet mit Bauland umgewandelt werden, so wie man es in Bestensee bereits vom Wall oder am Wustrocken kennt. Thomas Irmer (SPD) ist begeistert von diesem Ansinnen. Er erinnert sich an eine junge Familie, die er 2014 in der Bestenseer Hintersiedlung traf. Damals hätten die jungen Eltern mit Kind dort nicht wohnen dürfen. Jetzt stünden die Chancen dafür ganz anders. „Darüber bin ich wirklich froh“, sagt der Gemeindevertreter.

Interesse an der Hintersiedlung ist groß

Wohnen duften in der Siedlung nämlich nur die, die unter Bestandsschutz liefen, dort also schon immer wohnten. Deren Erben oder Neuzuzüge aber hatten dieses Recht nicht. „Deswegen wollte hier auch kaum jemand investieren“, beklagt Irmer. Mit der jetzt geschaffenen Sicherheit werde sich das nach Irmers Meinung ändern. Aus seiner Sicht ist es jetzt wichtig, sich noch einmal die Thälmannstraße genau anzusehen. Irmer macht sich Sorgen, dass die den schweren Lkw – wenn hier erst einmal gebaut wird – nicht standhalten kann. Bereits jetzt seien rechts und links die Kanten her-unter gebrochen. „Vielleicht können wir die Thälmannstraße noch ertüchtigen“, schlägt er vor.

Die Verwaltung ermittelt gegenwärtig den Bedarf an Eigentumsbau in der Hintersiedlung. Quasdorf sieht einen Planungszeitraum von drei bis vier Jahren und beklagt dabei, dass die Landesplanung bei der Entwicklung der Hintersiedlung nicht hinter Bestensee steht. „Einerseits werden die Gemeinden durch Zusammenlegung immer größer, andererseits sollen wir die 10 000er Grenze in der Einwohnerzahl nicht erreichen“, so der Bürgermeister.

Von Andrea Müller

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