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Backtag für Kinder im Dahmelandmuseum

Königs Wusterhausen Backtag für Kinder im Dahmelandmuseum

Für die Kita-Kinder war vor allem das Kneten des Sauerteigs ein großer Spaß. Beim Backtag im Dahmelandmuseum lernten sie, wie Brot nach altem Rezept im Holzbackofen gebacken wird. Der Heimat- und Museumsverein Königs Wusterhausen hatte zu dieser Ferienaktion geladen, die bei Kindern und Erziehern sehr gut ankam.

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Die Mädchen aus der Kita „Am Kirchplatz“ waren eifrig bei der Sache.

Quelle: Heidrun Voigt

Königs Wusterhausen. Backe, backe Brot, hieß es für viele kleine Nachwuchsbäcker jetzt im Dahmelandmuseum in Königs Wusterhausen. Zuerst wuschen sich die Kitakinder in einer Zinkwanne kräftig die Hände, dann bekamen sie weiße Schürzen umgebunden und los ging es am Backbrett. „Nehmt ein bisschen Mehl, dass der Sauerteig nicht so an den Fingern klebt, und dann kräftig mit den Handballen kneten“, sagte Bärbel Wiest. Eifrig gingen die Mädchen und Jungen zu Werke. „Nicht wie eine Pizza formen. Es muss dicker sein, sonst verbrennt es“, warnte Erika Jopp. Zum Schluss bestückten die talentierten Nachwuchsbäcker ihr Mini-Brot mit Sonnenblumenkernen. Die Frauen gehören zum Heimatverein Königs Wusterhausen, der diese Ferienaktion organisiert hatte.

Uwe Wolff (l) und Ernst Oehlsen kümmerten sich um den Holzbackofen

Uwe Wolff (l.) und Ernst Oehlsen kümmerten sich um den Holzbackofen.

Quelle: Heidrun Voigt

„Heute Vormittag haben wir vier Kitagruppen hier, für den Nachmittag haben sich Eltern und Großeltern mit ihren Kindern angemeldet“, erzählte Uwe Wolff. Das engagierte Vereinsmitglied hatte den Holzbackofen am Museumsgarten schon um 4.30 Uhr angeheizt. Nur so konnte er die richtige Temperatur von 270 Grad erreichen, bis die fleißigen Bäcker kamen. „Für uns Männer ist das eine Zwölf-Stunden-Schicht, aber wir machen das gern“, sagte Wolff und wies auf Ernst Oehlsen, der ihn unterstützte.

Neun Heimatfreunde betreuten die kleinen Gäste

Richtig spannend wurde es, als die Ofentür sich öffnete und die prächtigen, braunen Laibe herauskamen. Mit großen Augen widerstanden die Kinder der Versuchung, sie anzufassen. Denn Oehlsen warnte: „Vorsicht, die sind ganz heiß!“ So lange die Brote abkühlten, vergnügten sich die Knirpse im Museumsgarten, wo die Heimatfreunde viele Spielecken eingerichtet hatten. „Das Kneten hat mir am meisten Spaß gemacht“, sagte Romina. Kate freute sich besonders darauf, dass Brot in der Kita zu essen. „Die Idee, solch eine Backaktion zu machen, ist super. Die Kinder können das selbst ausprobieren und die Ergebnisse sogar mitnehmen“, freute sich Mirjam Roghé, die Erzieherin in der Kita „Am Kirchplatz“ ist. Auch Gabriele Eberhardt, die in der Kita „Klein & Groß“ arbeitet, war begeistert. „Wir setzen in unserer Einrichtung auf gesunde Ernährung und da ist es schön, wenn die Kinder erfahren, wie Brot hergestellt wird“, so die Erzieherin.

Insgesamt neun Heimatfreunde betreuten die kleinen Gäste – nicht nur beim Backen. Sie versorgten sie mit Getränken und gaben den einen oder anderen Spieltipp, beispielsweise beim Huckekasten „Himmel und Hölle“.

Und da Backen so schön ist, buken Uwe Wolf und Ernst Oehlsen auch noch einige große Brotlaibe, die am nächsten Tag bei der Versammlung der Heimatfreunde kredenzt wurden. Den Sauerteig hat übrigens die Bäckerei Grabarse aus Deutsch Wusterhausen spendiert.

Von Heidrun Voigt

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