Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Backtag für Kinder im Dahmelandmuseum
Lokales Dahme-Spreewald Backtag für Kinder im Dahmelandmuseum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:40 26.07.2016
Die Mädchen aus der Kita „Am Kirchplatz“ waren eifrig bei der Sache. Quelle: Heidrun Voigt
Anzeige
Königs Wusterhausen

Backe, backe Brot, hieß es für viele kleine Nachwuchsbäcker jetzt im Dahmelandmuseum in Königs Wusterhausen. Zuerst wuschen sich die Kitakinder in einer Zinkwanne kräftig die Hände, dann bekamen sie weiße Schürzen umgebunden und los ging es am Backbrett. „Nehmt ein bisschen Mehl, dass der Sauerteig nicht so an den Fingern klebt, und dann kräftig mit den Handballen kneten“, sagte Bärbel Wiest. Eifrig gingen die Mädchen und Jungen zu Werke. „Nicht wie eine Pizza formen. Es muss dicker sein, sonst verbrennt es“, warnte Erika Jopp. Zum Schluss bestückten die talentierten Nachwuchsbäcker ihr Mini-Brot mit Sonnenblumenkernen. Die Frauen gehören zum Heimatverein Königs Wusterhausen, der diese Ferienaktion organisiert hatte.

Uwe Wolff (l.) und Ernst Oehlsen kümmerten sich um den Holzbackofen. Quelle: Heidrun Voigt

„Heute Vormittag haben wir vier Kitagruppen hier, für den Nachmittag haben sich Eltern und Großeltern mit ihren Kindern angemeldet“, erzählte Uwe Wolff. Das engagierte Vereinsmitglied hatte den Holzbackofen am Museumsgarten schon um 4.30 Uhr angeheizt. Nur so konnte er die richtige Temperatur von 270 Grad erreichen, bis die fleißigen Bäcker kamen. „Für uns Männer ist das eine Zwölf-Stunden-Schicht, aber wir machen das gern“, sagte Wolff und wies auf Ernst Oehlsen, der ihn unterstützte.

Neun Heimatfreunde betreuten die kleinen Gäste

Richtig spannend wurde es, als die Ofentür sich öffnete und die prächtigen, braunen Laibe herauskamen. Mit großen Augen widerstanden die Kinder der Versuchung, sie anzufassen. Denn Oehlsen warnte: „Vorsicht, die sind ganz heiß!“ So lange die Brote abkühlten, vergnügten sich die Knirpse im Museumsgarten, wo die Heimatfreunde viele Spielecken eingerichtet hatten. „Das Kneten hat mir am meisten Spaß gemacht“, sagte Romina. Kate freute sich besonders darauf, dass Brot in der Kita zu essen. „Die Idee, solch eine Backaktion zu machen, ist super. Die Kinder können das selbst ausprobieren und die Ergebnisse sogar mitnehmen“, freute sich Mirjam Roghé, die Erzieherin in der Kita „Am Kirchplatz“ ist. Auch Gabriele Eberhardt, die in der Kita „Klein & Groß“ arbeitet, war begeistert. „Wir setzen in unserer Einrichtung auf gesunde Ernährung und da ist es schön, wenn die Kinder erfahren, wie Brot hergestellt wird“, so die Erzieherin.

Insgesamt neun Heimatfreunde betreuten die kleinen Gäste – nicht nur beim Backen. Sie versorgten sie mit Getränken und gaben den einen oder anderen Spieltipp, beispielsweise beim Huckekasten „Himmel und Hölle“.

Und da Backen so schön ist, buken Uwe Wolf und Ernst Oehlsen auch noch einige große Brotlaibe, die am nächsten Tag bei der Versammlung der Heimatfreunde kredenzt wurden. Den Sauerteig hat übrigens die Bäckerei Grabarse aus Deutsch Wusterhausen spendiert.

Von Heidrun Voigt

Polizei Dahme-Spreewald: Polizeibericht vom 26. Juli - Transporter schiebt VW auf Audi

Ein Verletzter und ein Schaden von 34 000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montagnachmittag auf der A13 bei Staakow ereignet hat. Ein Transporter-Fahrer ist mit seinem Wagen auf einen VW aufgefahren und hat diesen wiederum auf einen Audi geschoben.

26.07.2016

Rund 24 Millionen Euro würde der Bau eines weiteren Bürogebäudes im Technologiepark Wildau kosten. Viel Geld, aber im Landkreis Dahme-Spreewald ist man sich einig, dass sich die Investition unter bestimmten Umständen lohnen würde. Denn nur so können womöglich neun Firmen, die sich bereits in Wildau etabliert haben, gehalten werden.

26.07.2016

Gegen die Planungen für das neue Senziger Gerätehaus in der Chausseestraße/ Ecke Gussower Straße machen die Anwohner jetzt mobil. Sie beklagen, dass sie im Vorfeld viel zu wenig die Planungen einbezogen wurden. Bürgermeister Franzke aber steht bei den Feuerwehrleuten im Wort. und könnte jetzt möglicherweise ein Problem bekommen.

26.07.2016
Anzeige