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Dahme-Spreewald Badesaison eröffnet
Lokales Dahme-Spreewald Badesaison eröffnet
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02:15 21.05.2017
Der erste Sprung ins Jüterboger Freibad-Wasser. Quelle: Isabelle Richter
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Teltow-Fläming

Als Eckhard Swiontek am Montag erstmals in diesem Jahr das Strandbad in Klausdorf aufschloss, stand kein Badegast vor der Tür – und als er abends wieder zuschloss, war er immer noch alleine. Das Thermometer war nicht über 15 Grad gestiegen, da hielt sich die Badelust der Leute in Grenzen.

Jüterbog: Badegäste gleich am ersten Tag

Das Jüterboger Freibad öffnete zwei Tage später zum ersten Mal seine Tore, da hatte ein Hochdruckgebiet die Luft schon auf mehr als Grad geheizt. Prompt sprangen die ersten Besucher vom Drei-Meter-Brett, darunter neben einigen Kindern auch Bürgermeister Arne Raue. Inzwischen hat die Badesaison praktisch überall begonnen – und das ungetrübt. In den Seen des Landkreises ist die Wasserqualität hervorragend.

Das Gesundheitsamtes des Landkreises Teltow-Fläming hat dieser Tage die Ergebnisse der jüngsten Wasserbeprobungen vorgelegt. 15 Seen mit 19 Badestellen wurden Untersucht. Das Ergebnis: Die Wassertemperaturen liegen zwar noch zwischen 11 und 14 Grad, ein Bad ist damit nur Hartgesottenen zu empfehlen, aber mikrobiologisch gab es keine Beanstandungen. Einzig die Sichttiefen unterscheiden sich relativ stark. Der offenbar sauberste See der Region ist der Vordersee in Dobbrikow. Dort kann man derzeit 1,80 Meter weit ins Wasser schauen. Die geringste Sichttiefe weist der Rangsdorfer See mit 33 Zentimetern auf.

Rangsdorfer See hat schon öfter Probleme bereitet

Der Rangsdorfer See hatte in der Vergangenheit schon öfter Probleme mit Algenbildung. „Das ist derzeit aber kein Thema“, sagt Badbetreiber Thomas Söhnel. Der Landkreis weist zwar darauf hin, dass die niedrige Sichttiefe Rettungsmaßnahmen erschweren kann. Söhnel aber betont, dass der Rangsdorfer See ohnehin sehr flach ist. „Wir sind ein Familiensee, bei uns muss man schon 100 Meter weit reingehen, damit einem Erwachsenen das Wasser bis zur Schulter reicht.“

Um das Bad für den Sommer fit zu machen, hat Söhnel gerade erst 20 Tonnen Sand anfahren lassen. Damit wurde ein Strand wieder aufgehübscht, dem das Wetter in den vergangenen Jahren arg zugesetzt hatte. Außerdem hat Söhnel ein neues Zelt bestellt, das dieser Tage kommen soll.

Entspannen im Strandbad Kallinchen. Quelle: Anja Meyer

Eckhard Swiontek, Betreiber des Strandbades in Klausdorf, hat einige Wochen damit zu tun gehabt, die Boote in Schuss zu bringen, das 1,5 Hektar große Grundstück zu pflegen und dem Wirtschaftsgebäude einen Frühjahrsputz angedeihen zu lassen. Die 63 Meter lange Wasserrutsche, die als Hauptattraktion des Strandbades gilt, musste in diesem Jahr nur grundgereinigt werden. Die Rutsche wurde vor eineinhalb Jahren generalüberholt. „Damit haben wir erst mal wieder ein paar Jahre Ruhe“, so Swiontek.

Das Klausdorfer Strandbad eröffnete seine Saison zwar schon am Montag, die ersten fünf Gäste kamen aber erst am Mittwoch. „Das läuft ganz normal an. Jetzt wird es ein paar Tage lang warm, dann kommen wieder ein paar Tage, die nicht so schön sind“, sagt Swiontek. Die wichtigen Monate, in denen der Hauptumsatz gemacht wird, kommen erst noch.

Bäder im Landkreis

Strandbad Speerenberg, Seestraße 10a, Am Mellensee.

Strandbad Klausdorf, Zossener Straße 74, Am Mellensee.

Freibad Jüterbog, Teichstraße 2.

Freibad Oehna, Am Freibad, Niedergörsdorf.

Freibad Dahme, Schellstraße 14.

Freibad Elsthal, Teichwiesenweg 20A, Luckenwalde.

Strandbad Mahlow, Teltower Straße 31, Blankenfelde-Mahlow.

Strandbad Kallinchen, Am Strandbad, Stadt Zossen.

Strandbad Rangsdorf, Am Strand 1.

Deshalb bleibt Edgar Sauer, Betriebsleiter des Freibades Elsthal, auch relativ gelassen, obwohl sein Bad den ersten wirklich heißen Tag des Jahres verpasst. „Es gab über den Winter viel zu tun, wir haben Wände an den Becken erneuert, Folien neu verklebt und viel gereinigt“, erzählt er. Als die Temperaturen am Donnerstag auf deutlich über 25 Grad stiegen, waren die Angestellten immer noch mit der Endreinigung beschäftigt. Feierlich angebadet wird deshalb erst am Freitag.

Aber der eine Tag hätte den Kohl auch nicht fett gemacht, sagt Sauer. „Es ist ja noch kein Hochsommer, und das Wasser braucht auch noch ein paar Tage, bis es sich auf angenehme Temperaturen aufgeheizt hat.“ Dass zur Saisoneröffnung ein paar Luckenwalder kommen werden, steht für ihn aber außer Frage. „Wir haben Stammgäste, die kommen im Zweifel auch bei zehn Grad.“

Von Oliver Fischer

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