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Dahme-Spreewald Zufrieden ins Wasser springen
Lokales Dahme-Spreewald Zufrieden ins Wasser springen
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05:32 24.07.2014
Steffi Dalfior und Maik Bartholomäi genießen mit ihrem Sohn Jamiro am Motzener Strand den Feierabend. Quelle: Mohr
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Königs Wusterhausen

Nichts ist augenblicklich so begehrt wie die Abkühlung in den Seen. Und davon besitzt das Dahmeland mit über 70 reichlich. Der Ansturm auf die Badestellen ist auch nach Feierabend ungebrochen. Die MAZ nutzte die Abendstunden für einen Test an vier der beliebtesten Badestrände – in Pätz, in Motzen, in Wolzig und in Gussow.

In Pätz ist es besonders sauber

„Bei dieser Hitze ist eigentlich nur Baden angesagt“, sagt Thomas Starke, der es sich mit seiner aus Freiberg angereisten Gruppe an der Badestelle in Pätz gemütlich gemacht hat. Für Kinder sei es hier bestens geeignet, lobt er. Es gehe sehr flach ins Wasser. Der See mache auch einen sehr sauberen Eindruck.

Die Lehrlinge Justin und Marvin sowie Freund Dominik haben sich gerade erst ausgestreckt. „Schüler müsste man sein“, sagt Marvin lachend. „Wir können erst nach Feierabend in den See springen.“ Bei dem Wetter gönnen sich die drei Pätzer dieses Vergnügen jeden Abend. Ein Privileg, wie der Berliner Dirk Himmelweit mit Sohn Lucas Pascal findet. „Die Sauberkeit ist hier top. Das lässt sich der Ort einiges kosten“, sagt er. Auch die Versorgung mit dem kleinen, von Ricky Karbe betriebenen Café klappe gut. Karbe kümmert sich ebenso um die Toiletten, die selbst gegen 18 Uhr noch in Ordnung waren.

Die Pätzer Dominik (l.), Justin und Marvin springen jetzt jeden Abend zur Abkühlung nach getaner Arbeit noch einmal in den See. Quelle: Mohr

Sauberes, flaches Wasser in Motzen

Das trifft auch auf die Toilettenanlage am Strand in Motzen zu, die allerdings täglich um 19 Uhr abgeschlossen wird. Der Parkplatz ist noch gut belegt. Auch vom Ponton sprangen noch Jugendliche in den Motzener See. Die Berliner Steffi Dalfior und Maik Bartholomäi sind mit ihrem einjährigen Sohn Jamiro gerade angekommen. „Bei der Hitze hält man es in der Stadt nicht aus, da sind wir nach Feierabend hergefahren“, sagen sie. Ihnen gefällt das saubere, flache Wasser und die Chance, direkt am Strand entweder in der „Fischerklause“ oder der „Seeperle“ zum Abendbrot noch einen Imbiss zu nehmen. Die Preise seien moderat.

Gepflegtes Umfeld in Wolzig

Das betonen auch die Gäste am Strand in Wolzig. „Ein Pott Kaffee kostet ein Euro, da kann man über den Kiosk nicht meckern“, betont die Friedersdorferin Britta Schütz. Der Rasen ist gut geschnitten und nicht vertrocknet und die Toiletten selbst abends noch blitzsauber, das Volleyballfeld sehr gepflegt.

Susan Herrmann mit Sohn Tyler am Wolziger Strand. Quelle: Mohr

Nach Gussow kommt man zum Eis essen

Die Badestelle in Gussow kennt Kristin Drukiewicz schon seit ihrer Kindheit. „Mir gefällt es hier immer wieder“, sagt die Gräbendorferin. Besucherin Madlin Raschemann lobt Ingrid Schlums, die das „Strandidyll seit 29 Jahren betreibt. „Vor allem das Eis schmeckt stets lecker“, sagt sie. „Das Wasser ist mir hier aber zu schmutzig“, sagt die Pätzerin, die am Ufer lediglich die Füße darin baumeln lässt. Zum Baden bevorzugt sie den Tonsee in Bestensee.

Eva Merlich aus Prieros meint verärgert: „Die idyllische Badestelle hat verloren, weil seit Monaten die Schrottkähne hier liegen.“ Sie seien ein Schandfleck und die Behörden offenbar machtlos.

Von Franziska Mohr

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