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Dahme-Spreewald Bahn-Schau der Superlative
Lokales Dahme-Spreewald Bahn-Schau der Superlative
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17:57 23.10.2016
Guido und Willi Wolter wollen die Ausstellung besuchen. Quelle: Foto: Schmidt
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Zeuthen

Die Heimatfreunde Zeuthen haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Berlin-Görlitzer Eisenbahn im nächsten Jahr bauen sie derzeit an einem Modell der über 400 Kilometer langen Bahntrasse und bereiten eine dreitägige Ausstellung in der Zeuthener Mehrzweckhalle vor. Am Sonnabend informierten sie erstmals über ihr Geschichtsprojekt.

„Ohne die Berlin-Görlitzer Eisenbahn wäre der Aufschwung in unserer Region nicht denkbar“, sagte der Vorsitzende der Heimatfreunde, Joachim Heinig. Da einige Mitglieder des Vereins passionierte Modellbahner seien, war vor einiger Zeit der Gedanke entstanden, eine 120 Meter lange Modellbahnanlage mit allen wichtigen Stationen und Bahnhöfen von Berlin über Zeuthen, Wildau, Königs Wusterhausen, Halbe, Cottbus bis nach Görlitz zu bauen. Daran beteiligen sich Partner aus befreundeten Modellbahn-Clubs wie der Freundeskreis „Görlitzer Bahn“ und der Verein „Spreewaldbahn Cottbus“. Zu sehen sein soll das Modell der Strecke der Schlesischen Gebirgsbahn Görlitz–Breslau/Glatz, das bereits vor etwa zehn Jahren entstanden war. Technisch wollen die Heimatfreunde die gesamte 150-jährige Zeitspanne mit den unterschiedlichen Lokomotiven und Triebwagen beleuchten. Ebenso werden Modelle der heutigen Strecke des RE2 Berlin–Cottbus oder der OE 36 Cottbus–Görlitz gezeigt.

Die Besucher werden während der dreitätigen Ausstellung die Züge selbst steuern können. „Das wird uns von herkömmlichen Modellbahnschauen unterscheiden.“ Beim Workshop stellten sie interessierten Kindern und Erwachsenen schon ein 50 Meter langes Teilstück der geplanten Anlage mit den Bahnhöfen Königs Wusterhausen, Wildau und Zeuthen vor. Am Modell des Zeuthener Bahnhofs ist derzeit noch Michael Liedtke beschäftigt. „Mit 20 Metern ist das der längste Bahnhof von allen in der Region“, erklärte er den Besuchern. Die Ausstellung findet vom 27. bis 29. Oktober 2017 statt.

Von Uta Schmidt

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