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Dahme-Spreewald Bahnhof Eichwalde wird barrierefrei
Lokales Dahme-Spreewald Bahnhof Eichwalde wird barrierefrei
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18:45 18.03.2016
Der Bahnhof Eichwalde soll ab Mai 2018 barrierefrei umgebaut werden. Quelle: Uta Schmidt
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Eichwalde

Der Fahrplan steht fest: Ende Mai 2018 beginnt der Bau von barrierefreien Zugängen am S-Bahnhofes Eichwalde. Die Fertigstellung von zwei Rampen, die Sanierung des Tunnels und der Einbau von einem Fahrstuhl zum Bahnsteig sind im Herbst des gleichen Jahres geplant. Zeitgleich wird der S-Bahnhof in Zeuthen umgerüstet. Um dieses langgeplante Vorhaben umsetzen zu können, muss der S- und Fernverkehr zeitweise gesperrt werden. Der Zugang zum Bahnsteig soll für die Reisenden während der Bauzeit aus beiden Richtungen über eine 4,50 Meter hohe Fußgängerbrücke ermöglicht werden.

Diese und weitere Details der 8,5 Millionen-Euro-Investition in die Zukunft der S-Bahngemeinde erfuhren Eichwalder Gemeindevertreter und Bürger von Vertretern der Deutschen Bahn AG und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Neben der ambitionierten Zeitschiene interessierten sich die Abgeordneten vor allem für die Verhandlungsergebnisse zur Kostensplittung des Vorhabens zwischen den Bauherren Deutsche Bahn, Gemeinde und Land Brandenburg, die sich an der dringend erforderlichen Umrüstung des über 100 Jahre alten Bauwerks beteiligen.

Anteil der Gemeinde Eichwalde liegt bei gut einer Million Euro

Jetzt stehen die Ergebnisse nach mehreren Verhandlungsrunden zur Diskussion. Demnach wird der Gemeindeanteil mit reichlich einer Million Euro günstiger als bislang bilanziert. Noch vor wenigen Wochen lag dieser bei 1,7 Millionen Euro. Diese Reduzierung ergebe sich daraus, dass sich das Land Brandenburg dazu bereiterklärt habe, den Bau der Ost-Rampe mit knapp 1,2 Millionen Euro zu fördern, erklärte DB-Projektleiter Gerald Springer. Die Gemeinde Eichwalde komme ihrerseits für die Kosten der West-Rampe auf. Außerdem habe sich die Bahn bereiterklärt, die künftige West-Rampe nach ihrer Fertigstellung in das Anlagevermögen zu übernehmen. Damit können Unterhaltungskosten der Gemeinde zusätzlich reduziert werden.

Hohe Planungskosten treffen die Gemeinde

Dennoch muss die Kommune nach dieser Finanzplanung eine dicke Kröte schlucken. Denn die gesamten Planungskosten für das Bauwerk setzt die Bahn mit einer Pauschale von 36,9 Prozent von den Gesamtbaukosten an. Dieser Anteil erschien einigen Gemeindevertretern im Vergleich zu anderen kommunalen Baumaßnahmen viel zu hoch. Auch die Pauschal angesetzten Wartungskosten für die Rampe sorgten für Unverständnis. „Das Verhandlungsergebnis beinhaltet Kompromisse. Dennoch ist das Gesamtpaket ausgewogen und für die Gemeinde günstig“, sagte Bürgermeister Bernd Speer (parteilos). Für den Gemeindehaushalt sind ab den Jahren 2018 und 2019 1,4 Millionen Euro im Finanzhaushalt ausgepreist. Ab 2020 laufen jährlich um die 85 000 Euro im Ergebnishaushalt auf. Im Anschluss an den Umbau plant die Gemeinde die komplette Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes zudem für 200 000 Euro.

Das Interesse der Bürger am Thema Bahnhofsumbau ist seit Jahren ungebrochen groß. Neben der Grunderneuerung des Personentunnels und dem Einbau eines Aufzuges im Mittelteil wurden immer wieder der Bau von zwei neuen Zugangsrampen aus Richtung Eichwalde und Schulzendorf sowie die erhebliche Kostenbelastung für den Gemeindehaushalt diskutiert. Kurz vor dem Baubeginn im Jahre 2018 will die Deutsche Bahn AG den genauen Entwurf und die Bauabläufe in der Gemeinde vorstellen.

Von Uta Schmidt

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