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Bald auch bei Facebook und Twitter

Königs Wusterhausen will weiter in die digitale Welt Bald auch bei Facebook und Twitter

Die Stadt Königs Wusterhausen will eine größere Transparenz und Bürgernähe in ihrer Öffentlichkeitsarbeit erreichen. Dazu sollen künftig auch soziale Netzwerke wie Facebook oder der Kurznachrichtendienst Twitter genutzt werden. Die Stadtverordneten erteilten dem Bürgermeister jetzt einen entsprechenden Prüfauftrag.

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Bürgermeister Lutz Franzke ist mit Smartphone, Computer, Tablet und Telefon schon im digitalen Zeitalter angekommen.

Quelle: Katrin Dewart-Weschke

Königs Wusterhausen. Im Interesse der mehr als 35 000 Einwohner will die Stadt Königs Wusterhausen ihre Öffentlichkeitsarbeit mit mehr Transparenz und Bürgernähe gestalten. Neben der traditionellen Homepage wollen die Stadtverordneten dabei die Tür in das digitale Zeitalter mit einem Profil im sozialen Netzwerk Facebook sowie einem Account beim Kurznachrichtendienst Twitter weiter aufstoßen.

„Junge Leute fordern immer stärker, dass sich die Stadt auch gegenüber den sozialen Netzwerken öffnet. Sie beklagen nicht selten, dass sie von dieser oder jener Veranstaltung nichts gewusst hätten“, begründete der jüngste Stadtverordnete Tobias Schröter (SPD) den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD und CDU im Stadtparlament. Dieser sieht vor, dass der Bürgermeister den zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwand sowie die rechtlichen und technischen Aspekte für die Nutzung von Facebook und Twitter prüfen soll. Außerdem seien Fragen des Datenschutzes zu klären. Die Ergebnisse werden am 17. September im Ausschuss für Stadtmarketing präsentiert. Über diese Profile sollen auch die Beschlüsse des Stadtparlaments bis spätestens drei Tage nach der Sitzung in Kurzform veröffentlicht werden.

Der CDU-Abgeordnete Peter Dreher warb für diesen Beschluss. „Auf diese Weise können wir Jugendliche stärker für unsere Stadt begeistern“, sagte er. Der Prüfauftrag sei richtig, über das Ergebnis müsse dann diskutiert werden. Der Fraktionschef der Linken, Thorsten Kleis, hingegen meldete Bedenken an. „Twitter hat auch erhebliche Schattenseiten“, sagte Kleis, der hauptberuflich als IT Consultant arbeitet. Für Kommunen seien Profile in sozialen Netzwerken mit Risiken verbunden. Dennoch wurde der Beschluss mit nur drei Gegenstimmungen und drei Enthaltungen angenommen.

Insgesamt sind Brandenburger Kommunen bei Facebook und Twitter bisher eher selten vertreten. Auch der Landkreis Dahme-Spreewald wagte anlässlich des Tages der offenen Tür am 30. Mai dieses Jahres bisher nur einen kleinen Verstoß. „Wir nutzen Facebook bisher lediglich, um für Veranstaltungen wie Bildungsmessen zu erwerben“, sagt Pressesprecherin Heidrun Schaaf.

Die Stadt Ludwigsfelde ist seit 2013 bei Facebook präsent. „Unsere Erfahrungen sind positiv“, sagt Stadtsprecherin Marina Ujlaki. Zu 75 Prozent werde Facebook genutzt, um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen oder sehr schnell Informationen an die Bürger weiterzuleiten, wie beim Kita-Streik. „Die dortigen Kommentare der Bürger werden kontrolliert und, sofern sie gegen das Presserecht verstoßen, auch gelöscht“, sagt Ujlaki. Extremistische Inhalte seien dort bisher nicht aufgetreten. Dubiose Finanzangebote allerdings schon, die aber sofort entfernt worden seien. Bei Twitter ist die Stadt Ludwigsfelde nicht vertreten. Die Verbundenheit mit dem Facebook-Profil fördert die Stadt Ludwigsfelde mit Befragungen zu aktuellen Themen wie einem Hundeauslaufplatz.

Von Franziska Mohr

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