Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Bau einer Doppel-Sporthalle empfohlen

Wildau Bau einer Doppel-Sporthalle empfohlen

Die Stadt Wildau benötigt dringend neue Sportstätten. Das ist bei den Abgeordneten unstrittig. Zur Entscheidungsfindung wurde jetzt im Stadtparlament schon die dritte Rund eingeläutet, in dem ein Planungsbüro neben möglichen Standorten auch den genauen Bedarf an Hallenkapazitäten auslotete.

Voriger Artikel
Eine Eingliederungsbilanz
Nächster Artikel
Niesender Mann fährt gegen Schutzplanke

Das Otto-Franke-Stadion ist die Heimat der Fußballer.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. Die Stadt Wildau muss ihre Sportstätten erweitern. Das ist bei den Abgeordneten des Stadtparlaments unstrittig. Der Handlungsdruck hat sich mit der Nominierung der Wildauer Handballer zum Landesleistungsstützpunkt noch verstärkt.

Dennoch wollen die Abgeordneten die Entscheidung keinesfalls über das Knie brechen. In der aktuellen Diskussion läuteten sie daher am Dienstagabend in diesem Jahr schon die dritte Runde ein. Dazu ermittelte Karina Senftleben vom Königs-Wusterhausener Büro Ahner & Brehm den genauen Bedarf an Sporthallenkapazitäten im Ort. Sie ergänzte damit die schon im Stadtparlament vorgestellten Analysen zur Auslastung der Wildauer Sportstätten sowie zu den möglichen Standorten eines Neubaus. Senftleben kam zu dem Schluss, dass die zehn Sportvereine im Ort zusätzliche Hallenkapazitäten für wöchentlich insgesamt 107 Trainingsstunden benötigen. Das würde bedeuten, dass bei einer wöchentlichen Nutzungsdauer von 30 Stunden durch die Vereine (montags bis freitags von 16 bis 22 Uhr) in Wildau mindestens drei weitere Sporthallen gebaut werden müssten. Das allerdings erscheint von den Bau- als auch den Unterhaltungskosten kaum finanzierbar.

Das Büro Ahner & Brehm lenkte daher den Fokus verstärkt auf die Fußballer von Phönix Wildau, deren Hallenbedarf sich auf die Wintermonate beschränkt. „Wenn es der Kommune gelingt, für die Fußballer witterungsunabhängige Freisportanlagen zu schaffen, reduziert sich der Hallenbedarf bereits um etwa ein Drittel“, sagte Senftleben. Damit würden nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Hallen benötigt. Die Planerin schlägt beispielsweise ein Kunstrasen-Kleinspielfeld mit Überdachung vor. Auch Naturrasenspielfelder könnten durch Kunstrasen ersetzt werden. Selbst eine Rasenheizung brachte sie ins Spiel. Anhand aktueller Kostenschätzungen wies Senftleben nach, dass dies zwar auch nicht billig sei, aber längst nicht so preisintensiv wie der Neubau von Sporthallen. Zudem empfahl sie den Bau einer für den Handball wettkampffähigen Zweifachhalle 22 mal 45 Meter und dies in der Nähe der Grundschule in der Fichtestraße. Senftleben begründete dies vor allem damit, dass die dortige Sporthalle mit nur 250 Quadratmetern zu klein sei.

Das Bildungsministerium sieht für eine drei – bis vierzügige Grundschule eine Sporthalle von 968 Quadratmeter vor. Auch bei der bereits vorgelegten Bewertung von acht Sporthallen-Standorten erhielten die Areale unweit der Grundschule am Wildorado sowie am Otto-Franke-Stadion den Vorzug. Ob noch 2016 eine Entscheidung zum Bau einer Sporthalle in Wildau fällt, bleibt abzuwarten.

Von Franziska Mohr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald

Wie wichtig sind Ihnen Bio-Lebensmittel?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg