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Baustellenhochsaison beginnt

Straßenbau Dahmeland-Fläming Baustellenhochsaison beginnt

Im Sommer wird gebaut: Sowohl der Landesbetrieb für Straßenwesen, als auch die Landkreise und Kommunen nutzen die warmen Monate – und erst recht die Ferien – dafür, ihre marode gewordenen Straßen zu sanieren, auszubauen oder zu reparieren. Die MAZ stellt die wichtigsten Baustellen in der Region Dahmeland-Fläming vor.

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Neue Mitte in Ludwigsfelde: Wegen eines Kreuzungsumbaus ist die Potsdamer Straße bis September abschnittsweise nur halbseitig befahrbar.

Quelle: Jutta Abromeit

Dahmeland-Fläming. Sommerzeit ist Baustellenzeit: Nicht nur wegen der niederschlagsärmeren Monate werden im Sommer jährlich die Straßen aufgerissen. Wenn in gut einem Monat die Schulferien beginnen, wird in der Region noch mehr gebuddelt und geschaufelt. Aus dem einfachen Grund, dass vor allem während der Ferien viel weniger auf den Straßen los ist, als während der restlichen Monate des Jahres. Außerdem wird so der öffentliche Nahverkehr für die Schüler nicht gestört – ein wichtiges Kriterium für große Bauprojekte. Diese günstigen Rahmenbedingungen nutzen die Kommunen, Landkreise sowie der Landesbetrieb für Straßenwesen dazu, die Straßen auszubauen, zu sanieren, instand zu setzen und neue zu bauen.

Vor allem der Landesbetrieb hat viele Baustellen auf dem Radar. In diesem Jahr investiert das Land Brandenburg 400 Millionen Euro in das Verkehrswegenetz. Im gesamten Land gibt es über das Jahr verteilt knapp 200 Baustellen, etwa 20 davon in der Region Dahmeland-Fläming. Alle Anwohner und Durchfahrer müssen sich während der Bauzeit auf Umleitungen und Staus einstellen.

Hintergrund

Die Straßen in der Region sind nach ihrer Wichtigkeit in Bundes-, Landes-, Kreis- und Kommunalstraßen eingeteilt. Daraus ergibt sich die Zuständigkeit für die Straßen.

In welchem Rahmen Straßen saniert oder auch neu ausgebaut werden können, hängt somit von der finanziellen Situation der jeweils zuständigen Behörden ab.

Der Landesbetrieb Straßenwesen existiert seit dem Jahr 2005 und ist für die Bundesautobahnen, Landstraßen und Bundesstraßen zuständig.

In diesem Jahr investiert das Land Brandenburg 400 Millionen Euro in das Verkehrswegenetz. Davon gibt es im gesamten Land über das Jahr verteilt knapp 200 Baustellen.

Die Landkreise sind für die Kreisstraßen verantwortlich, für alle anderen Straßen tragen die jeweiligen Kommunen die Verantwortung – sie entscheiden, was saniert wird.

In den Ferien wird aus logistischen Gründen vor allem an den Straßen gebaut, auf denen sonst Schüler befördert werden.

Das wohl größte und kostenintensivste Bauprojekt in diesem Sommer ist laut Jörg Träger vom Landesbetrieb Straßenwesen Süd die Ortsumfahrung Luckenwalde auf der B101. Weil dort die Verkehrsbelastung im Laufe der Zeit sehr hoch geworden ist, muss die Asphaltdecke erneuert und verstärkt werden. Das Projekt kostet laut Träger rund 900 000 Euro und stellt den Landesbetrieb vor immense logistische Herausforderungen. Der Bau soll am 25. Juli beginnen. Wo die Umleitung entlangführt, steht noch nicht fest.

Direkt im Anschluss soll die Asphaltdecke der B101 auch auf der Ortsumfahrung Jüterbog erneuert werden – voraussichtlich vom 18. bis 27. August. Ob die Bauarbeiten zu diesem Zeitpunkt beginnen können, hängt davon ab, ob der Knotenpunkt Oberhag rechtzeitig freigegeben wird. Denn derzeit ist die Jüterboger Innenstadt wegen des Bauabschnitts auf der B102 noch voll gesperrt.

Schlaglöcher verschwinden auf der B115

Auch auf der B115 wird ab August die Asphaltdecke zwischen Merzdorf und Baruth abschnittsweise erneuert. Die Strecke hat so viele Schlaglöcher, dass eine Sanierung mittlerweile unumgänglich geworden ist. Die Umleitung führt über Paplitz.

Sehr umfangreich ist auch der abschnittsweise Ausbau der B96 in Zossen . Die Bauarbeiten haben am 6. Juni begonnen und werden voraussichtlich noch bis zum Dezember andauern. Laut Träger ist die Straße der hohen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen und muss daher weiter ausgebaut werden. Die Umleitung führt über Telz. Weil die Arbeiten so umfangreich sind, verzichtet die Stadt Zossen laut Stadtsprecher Fred Hasselmann auf weitere Baumaßnahmen.

Kreisstraßen in Teltow-Fläming werden saniert

Bei den Kreisstraßen plant der Landkreis Teltow-Fläming von Juli bis September einige Sanierungen von Fahrbahnoberflächen. Das betrifft die K 7237 zwischen
Rangsdor

f und Klein Kienitz, sowie die K7231 zwischen Glau und Blankensee . Außerdem sollen auf nahezu allen Kreisstraßen Fehlstellen auf den Oberflächen punktuell repariert sowie die Fahrbahnmarkierungen erneuert werden.

Viel Geduld wird Autofahrern im Zentrum Ludwigsfeldes abverlangt. Die Arbeiten rund um die neue Mitte sorgen schon seit diesem Frühjahr für Verkehrsbehinderungen. Die Strecke kann nur noch halbseitig befahren werden. Derzeit wird noch auf dem Abschnitt zwischen Karl-Liebknecht-Straße und Iltisstraße gebaut. Von Juli bis September soll der Abschnitt unter der Autobahn bebaut werden.

Neue Straßendecke in Niederlehme

In Königs Wusterhausen will die Stadt in den Schulferien, von Ende Juli bis Ende August, die Fahrbahndecke in der Niederlehmer Karl-Marx-Straße erneuern. Das betrifft den Streckenabschnitt von der Autobahnbrücke bis zur Erich-Weinert-Straße.

Außerdem will der Landesbetrieb für Straßenwesen in der Stadt die L40 ab August für etwa drei Wochen sanieren. Der Asphalt ist auf der Strecke bis zur Kreuzung an der alten B179 zu sehr angefräst. Die Umleitung soll über den Funkerberg erfolgen.

Bauarbeiten in Schönefeld dauern bis 2017

In Schönefeld wird über den Sommer der Ausbau der Waltersdorfer Allee vorangetrieben. Die Bauarbeiten laufen voraussichtlich bis zum September mit halbseitigen Sperrungen, ab September wird die dann Fahrbahn voll gesperrt und eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2017 an.

Auch die Stadt Wildau nutzt die Sommerzeit weiter zum Bauen: Schon seit diesem Frühjahr wird auf der Bergstraße zwischen Jahnstraße und Fichtestraße gebaut. Die Vollsperrung des dritten Bauabschnitts wird voraussichtlich noch bis September andauern. Die Umleitungen erfolgen über den Hochschulring, Freiheitsstraße und Jahnstraße.

Von Anja Meyer

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