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Beanstandung steht noch immer im Raum

Bestensee Beanstandung steht noch immer im Raum

Bei der Sitzung des Hauptausschusses von Bestensee ging es um den Kita-Neubau im Ortsteil Pätz sowie die Erweiterung der Schule. Nicht behandelt wurde das Thema Rathaus-Neubau, da die Beanstandung von Bürgermeister Quasdorf (parteilos) noch im Raum steht. Das kann frühestens bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 5. Juli wieder eine Rolle spielen.

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Hinter diesen Fenstern sitzt der Bürgermeister von Bestensee.

Quelle: Andrea Müller

Bestensee. Immer die selben Themen beschäftigen seit Wochen die Politik in Bestensee: Das sind der Rathaus-Neubau, die Schaffung von 130 Kita-Plätzen im Ortsteil Pätz sowie der Umbau der Schule. Die soll aufgestockt werden und nun doch eine Mensa erhalten.

Eigentlich hätte dies alles auch beim Hauptausschuss am Dienstag eine Rolle spielen sollen. Doch wegen der von Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) veranlassten Beanstandung der jüngsten Beschlüsse zum Rathaus-Neubau wird dieses Thema frühestens bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung wieder auf der Tagesordnung stehen. „Die Kommunalaufsicht des Landkreises hat über meine Beanstandung noch nicht entschieden“, erklärte Quasdorf auf Nachfrage der MAZ. Der Bürgermeister schloss zu dem Zeitpunkt aber auch nicht aus, die Beanstandung zurückzuziehen. „Wenn der Grund nicht mehr vorhanden ist, brauche ich auch die Beanstandung nicht aufrecht zu erhalten“, betonte er. Quasdorf hatte immer auf konkrete Zahlen zu den zu erwartenden Kosten für den Rathaus-Neubau gepocht, aber erst vor rund einer Woche Material von der Berliner Stadtmission erhalten. Die seien allerdings immer noch nicht ausreichend umfangreich, um sich wirklich ein Gesamtbild zu machen.

Unterschiedliche Standpunkte zum Neubau

Hintergrund für die ständigen Auseinandersetzungen zwischen Bürgermeister und Gemeindevertretung sind die unterschiedlichen Standpunkte, wohin der Neubau kommen soll. Während Quasdorf nach wie vor die Motzener Straße favorisiert, will das Gemeindeparlament den Bau in der Hauptstraße sehen. Dies ist ja eigentlich auch beschlossene Sache, wenn da eben nicht jene Beanstandung noch im Raum stünde.

Der Hauptausschuss befasste sich aber auch mit dem Kita-Bau in Pätz. Dort müssen anstatt 100 geplanter Plätze 130 geschaffen werden. Gleichzeitig steht jedem Kind eine Spielfläche von zehn Quadratmetern im Freien zu, so dass nun zweigeschossig gebaut werden muss. Dies, obwohl eigentlich genügend Freifläche zur Verfügung steht. Diese darf aber nicht genutzt werden, da sie sich planerisch im Außenbereich befindet.

Nächster Schritt in Sachen Schulerweiterung

Bei der Schulerweiterung geht das Planungsbüro nun den nächsten Schritt. Auch darüber seien die Mitglieder des Hauptausschusses informiert worden, so Quasdorf. Dessen Mitarbeiter träfen sich jetzt mit den Lehrern, um deren „Wunschkonzert“ zu hören. „Dann muss abgewogen werden, was tatsächlich zur Aufführung kommt“, erklärte der Gemeindechef.

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung findet am Dienstag, dem 5. Juli, um 19 Uhr im Gemeindesaal statt.

Von Andrea Müller

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