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Dahme-Spreewald Befragung im Rathaus
Lokales Dahme-Spreewald Befragung im Rathaus
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00:15 14.02.2017
Sandra Kuschke (l.) und Dörte Brandt arbeiten in der Projektgruppe mit, die die Mitarbeiter-Befragung im Rathaus begleitet. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

In den nächsten Tagen wird im Rathaus Mittenwalde eine Mitarbeiter-Befragung gestartet. Auch die Arbeitnehmer in den Kindertagesstätten und im Bauhof werden befragt. Ziel sei, so Bürgermeisterin Maja Buße (CDU), die Arbeitsbedingungen unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten.

Ausgangspunkt für die Aktion ist die „Initiative für eine neue Qualität der Arbeit“. Sie wurde vom Bundesministerium für Arbeit ins Leben gerufen. In ihr engagieren sich Arbeitgeberverbände, Kammern, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger und Stiftungen für eine moderne Arbeitskultur und Personalpolitik. Nach der Übernahme des Bürgermeisteramtes durch Maja Buße im vergangenen Sommer hatte sich das Rathaus um eine Teilnahme beworben und den Zuschlag erhalten.

Buße will schnell für gutes Klima sorgen

Nach vielen Jahren des Misstrauens und des unguten Miteinanders im Hause lag Buße daran, schnell und effektiv für ein neues Klima im Haus zu sorgen. „Zudem will sich unsere Verwaltung damit ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Rathäusern erarbeiten“, sagt Buße. Das soll sichern, dass man auch in Zukunft gutes Personal bekommen könne.

Ziel der Befragung sei es, eine gute Qualität der Arbeit zu erreichen – für Chefetage wie für Mitarbeiter. Denn gute Arbeitsbedingungen seien der Schlüssel für Motivation, für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. In den vergangenen Jahren habe die Arbeitswelt erhebliche Wandlungen erfahren. Dem müsse Rechnung getragen werden. Globalisierung, demografischer Wandel und die fortschreitende Digitalisierung seien entscheidende Stichworte. Vor diesem Hintergrund biete die Initiative in vier inhaltlichen Schwerpunkten Unterstützung – bei Personalführung, Chancengleichheit, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz.

Stadt investiert 10 000 Euro

In Vorbereitung der Befragung wurden die Mitglieder der Mittenwalder Projektgruppe, die die Aktion begleiten wird, bei einem Workshop geschult. Sie haben auch im Vorfeld Gespräche mit den Mitarbeitern geführt, um diese zur Teilnahme zu motivieren und sich so aktiv für eine bessere Arbeitsqualität einzusetzen. „Keine ganz einfache Sache“, sagt Dörte Brandt vom Personalrat. Denn noch immer seien die Folgen der alten Personalpolitik im Rathaus zu spüren. So sei es für die Mitarbeiter jetzt von großer Bedeutung, dass die Befragung – ein 15-seitiger Fragebogen – anonym durchgeführt und extern ausgewertet werde. Allein hierfür, so die Stadt-Chefin, sei ein Zeitraum von drei Monaten vorgesehen. Dann beginne der eigentliche Entwicklungsprozess über einen Spanne von 21 Monaten.

„So wollen wir erfahren, wo wir schon gut dastehen und wo wir nachlegen müssen“, erläutert Buße. Sie, wie die Mitglieder des Personalrates, aber auch die Mitarbeiter selbst erhoffen sich davon letztlich eine hohe Zufriedenheit des Teams, die sich direkt auf die Arbeitsleistung auswirken soll.

10 000 Euro lässt sich die Stadt das kosten. Eine Investition, die sich auszahlen wird, ist man sich vor Ort einig. Insgesamt werden in der Kernverwaltung, in den Kindertagesstätten und dem Bauhof von Mittenwalde 134 Frauen und Männer befragt. Mindestens 60 Prozent davon sollten sich beteiligen, um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. „Wir können keinen zwingen“, sagt die Bürgermeisterin. Sie sieht in der Teilnahme an der Initiative auch ein klares Signal nach außen: Mittenwalde tut etwas für seine Mitarbeiter.

Von Andrea Müller

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