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Dahme-Spreewald Beirat wählt Klimaschutz-Projekte aus
Lokales Dahme-Spreewald Beirat wählt Klimaschutz-Projekte aus
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21:40 25.07.2016
Der Platz vor dem Bahnhof in Halbe könnte ein Klimaparkplatz werden. Quelle: Karen Grunow
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Schenkenländchen

Mittlerweile hat der neue Klimabeirat im Schenkenländchen, dem Vertreter jeder Kommune sowie des Bauamtes angehören, zum ersten Mal getagt. Dabei wurden konkrete Projekte benannt, die im Rahmen des geplanten Klimaschutzkonzeptes genauer untersucht werden sollen. Erstellt wird dieses Konzept, zu dem sich der Amtssausschuss nach langem Ringen im Frühjahr entschließen konnte, bis Anfang 2017 durch das Leipziger Büro Seecon Ingenieure, das auch im Klimabeirat vertreten ist.

„Jede Gemeinde wurde um eine Stellungnahme gebeten“, berichtet der Groß Köriser Gemeindevertreter Reinhard Geister, der für seinen Heimatort im Klimabeirat sitzt und außerdem zur Regional-AG gehört, deren Akteure bereits seit 2010 für ein solches Energie- und Klimaschutzkonzept plädierten.

Schulkomplex soll energetisch erweitert werden

„Die Straßenbeleuchtung ist ein Standardprojekt“, erklärt Geister. Ebenso die Beurteilung öffentlicher Gebäude. Dafür muss die Amtsverwaltung nun die nötigen Daten liefern. Was die von den Kommunen eingereichten Projekte angeht, so wurden seit Mai Anregungen in den Kommunen diskutiert. Aktuell ausgewählt wurden Themen wie eine Nahwärmeversorgung in Teupitz. Dafür müssen das Interesse vor Ort und die Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Die angedachte Erweiterung des Schulkomplexes in Groß Köris soll energetisch durchgeführt werden. Das könne, so eine Vision, ein Modellprojekt in der Region werden. Angeregt wurde außerdem, den Bahnhofsvorplatz in Halbe zu einem Klimaparkplatz umzubauen, also akkurate Parkflächen zu schaffen, die nur teilversiegelt werden, außerdem eine gepflegte Grünanlage, eine Fahrradverleihstation sowie eine Ladestelle für Elektrofahrräder. Klimafreundlich mobil sein, ist auch ein für das gesamte Schenkenländchen relevantes Thema, dazu gehören der Ausbau des Radwegenetzes und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Geister hofft, dass der Klimabeirat als Gremium auch über die Arbeit am Konzept hinaus existiert, um so die Umsetzung und die Weiterentwicklung voranbringen zu können.

Von Karen Grunow

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