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Bergstraße wird früher fertig

Straßenbau in Wildau Bergstraße wird früher fertig

Aus der Stadt Wildau lässt eine positive Nachricht aufhorchen. Der Ausbau der insgesamt knapp 1,2 Kilometer langen Bergstraße kann voraussichtlich ein Jahr früher als geplant abgeschlossen werden. Dafür wird der dritte Bauabschnitt noch in diesem Jahr in Angriff genommen. Kraftfahrer müssen sich daher auf eine weitere Vollsperrung einrichten.

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Der Abschnitt von der Jahnstraße bis zum Hochschulring ist ab November voll gesperrt.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. Nach all den Bauverzögerungen rund um den Flughafen BER in Schönefeld wartet die Stadt Wildau jetzt mit einer positiven Nachricht auf, die aufhorchen lässt: Der Ausbau der Bergstraße kann wohl ein Jahr früher abgeschlossen werden als geplant.

„Die beiden Baubetriebe haben bisher eine glänzende Arbeit abgeliefert, so dass diese meistbefahrenste Gemeindestraße im Landkreis nun schon 2016 anstatt 2017 fertig wird“, freut sich der Wildauer Bauamtschef Wilfried Kolb. Möglich wird dies, weil der Ausbau des zweiten der insgesamt vier Bauabschnitte jetzt schon im Oktober und nicht wie ursprünglich vorgesehen erst im Dezember beendet werden kann. Die Arge Bergstraße, bestehend aus der Eurovia Verkehrsbau Union Berlin und der TRP Bau GmbH Teltow, schlugen der Stadtverwaltung daher vor, mit dem dritten Teilstück von der Jahnstraße bis zur Einmündung Hochschulring schon im November und nicht erst im nächsten Jahr zu beginnen. „Die Betriebe gehen davon aus, dass ihnen der Winter in diesem Bereich keine größeren Probleme bereitet, weil hier aufgrund des starken Gefälles ohnehin sehr umfangreiche Kanalarbeiten erforderlich sind“, sagt Kolb. Möglicherweise kämen sie in der Bergstraße mit nur wenigen Tagen Winterpause aus, wenn wirklich sehr strenger Frost herrschen sollte.

Für die Kraftfahrer bedeutet das allerdings, dass die insgesamt 1190 Meter lange Bergstraße von der Jahnstraße bis zur Einmündung Hochschulring bereits ab November bis voraussichtlich Mitte Mai 2016 voll gesperrt ist. Anschließend müssen sich die Autofahrer auf dieser wichtigen Verbindung zum Hochschul- und Technologiepark sowie zum Berliner Ring noch bis etwa Ende Juni auf eine halbseitige Sperrung einstellen. Ursprünglich sollte dieser dritte Bauabschnitt im nächsten Jahr von April bis einschließlich September für den Fahrzeugverkehr unpassierbar sein.

Geht der jetzige Plan auf, so könnten die Bauarbeiter den vierten Abschnitt von der Fichte- bis zur Jahnstraße schon 2016 und nicht erst 2017 in Angriff nehmen.

Die Kosten für den Ausbau der Bergstraße belaufen sich insgesamt auf über 2,8 Millionen Euro, wobei die Stadt Wildau einen Zuschuss von 560 000 Euro vom Land Brandenburg erhielt. Weitere 430 000 Euro müssen die Anlieger selbst tragen, wobei sie an den Kosten der Fahrbahn mit 20 Prozent, beim Gehweg mit 50 Prozent sowie an der Regenentwässerung und der Beleuchtung mit jeweils 35 Prozent beteiligt werden. In der Bergstraße entstehen auch 41 Längsparkplätze.

Von Franziska Mohr

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