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Dahme-Spreewald Besitzerwechsel nach 23 Jahren
Lokales Dahme-Spreewald Besitzerwechsel nach 23 Jahren
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00:25 11.01.2016
Heike Meusel (2.v.r.) mit ihrem Nachfolger Gunnar Seewald. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Für die Patienten der „Apotheke am Fontaneplatz“ wird sich kaum etwas ändern – nur, dass nicht mehr wie gewohnt mitunter auch die Chefin hinter dem Tresen anzutreffen sein wird. Heike Meusel hat ihre Apotheke an ihren Nachfolger Gunnar Seewald übergeben. „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“, sagt sie und dass es an der Zeit ist, nach 23 Jahren noch einmal etwas Neues zu machen. „Aber zunächst gönne ich mir eine kleine Ruhepause, zum Kraft schöpfen und Ideen sammeln“, erklärt die Apothekerin.

Heike Meusel hat nach Beendigung ihres Pharmaziestudiums 1985 in der Märkischen Apotheke in Königs Wusterhausen angefangen. Bei Martina Klauß, der damaligen Inhaberin war sie gut aufgehoben. Irgendwann kam der Wunsch nach einer eigenen Apotheke. Unterstützung fand sie dabei durch Ehemann Rainer Meusel. Der studierte Informatiker wurde zum Investor, baute in der Johannes-R.-Becher-Straße 24 das Ärztehaus mit Apotheke, vier Arztpraxen und im Obergeschoss eine Wohnung für die Familie. Im Dezember 1992 war es soweit, die Apotheke konnte eröffnet werden. „Ich habe die Chance genutzt, da schon längere Zeit geplant war, im Neubaugebiet eine Apotheke zu eröffnen“, erklärt Rainer Meusel. Es gab bis dahin lediglich zwei Apotheken in Königs Wusterhausen. Die Verwaltung der Apotheke leitete fortan Rainer Meusel. „Das war eine gute Arbeitsteilung, so konnte ich mich den fachlichen Dingen widmen und hatte auch Zeit, den Kundenkontakt zu pflegen“, bemerkt Heike Meusel.

„Bei all denen die mir in den 23 Jahren die Treue gehalten haben, möchte ich mich bedanken“, sagt sie mit etwas Wehmut in der Stimme .„Ich wünsche mir, dass es erfolgreich weitergeht“, fügt sie hinzu.

Gunnar Seewald hat an der Technischen Universität in Berlin Pharmazie studiert und 2012 eine Apotheke in Berlin übernommen. „Ich bin noch jung und es war an der Zeit, an die Zukunft zu denken, sich zur Existenzsicherung nach einer zweiten Apotheke umzuschauen“, sagt der 34-Jährige. Königs Wusterhausen ist ihm nicht unbekannt. Da er in Bohnsdorf aufgewachsen ist, führten ihn seine Wege ab und an in die Stadt.

„Hier hat einfach alles gepasst. Es wird sich nichts ändern, wir wollen weiter für alle da sein, wie es die Patienten gewöhnt sind“, verspricht der neue Chef. Das Team hat er komplett übernommen und hofft, dass sie ihm alle treu bleiben werden.

Von Gerlinde Irmscher

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