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Beste Finanzwirte kommen aus Brandenburg

Königs Wusterhausen Beste Finanzwirte kommen aus Brandenburg

Gratulation! 24 Steueranwärter unterstützten ab sofort Brandenburgs Finanzämter. Am Donnerstag gratulierte Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski den Absolventen der Landesfinanzschule in Königs Wusterhausen. Nur drei Studentinnen schlossen ihre Ausbildung mit „sehr gut“ ab – sie alle sind Brandenburgerinnen.

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Staatssekretärin Daniela Trochowski (2. v. l.) gratulierte Mandy Ullrich, Katja Priebe und Anne Grüne (v.l.).

Quelle: Josefine Sack

Königs Wusterhausen. In der vergangenen Woche schwitzten die angehenden Finanzwirte der Landesfinanzschule in Königs Wusterhausen noch über den mündlichen Prüfungen. Seit Donnerstag sind sie offiziell Anwärter für den mittleren Dienst in der Steuerverwaltung.

Bei hochsommerlichen 31 Grad Celsius nahmen die insgesamt 154 Absolventen im Hörsaalgebäude ihre Zeugnisse entgegen. 24 davon verstärken ab sofort Brandenburgs Finanzämter. 99 Steueranwärter hat das Land Berlin, 15 das Land Sachsen-Anhalt und weitere 16 das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn an der Brandenburger Landesfinanzschule ausbilden lassen.

Jahrgangsbeste kommen aus Brandenburg

Besonders erfreulich: Die drei Jahrgangsbesten der 154 Steueranwärter kommen aus Brandenburg. Zu ihren sehr guten Leistungen gratulierte Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski Mandy Ullrich aus Strausberg (Märkisch-Oderland), Katja Priebe aus Brandenburg an der Havel und Anne Grüne aus Oranienburg (Oberhavel). Alle drei Brandenburgerinnen beendeten ihre Laufbahnausbildung des mittleren Dienstes mit der Note 13,5.

Bei der feierlichen Zeugnisübergabe sagte Staatssekretärin Trochowski: „Nach Jahren des massiven Stellenabbaus hat sich ein verändertes Bewusstsein bezüglich der Finanzverwaltung in der Politik, aber auch in der Gesellschaft herausgebildet.“ Dafür spreche auch eine aktuelle Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 zur Akzeptanz des Öffentlichen Dienstes. 85 Prozent der Befragten hielten eine starke öffentliche Verwaltung demnach für unerlässlich, „in einem Staat, der viel für seine Bürger tun will“, zitierte Trochowski aus der Studie. 78 Prozent der Befragten halten Finanzämter für eine wichtige Einrichtung. Gleichzeitig hat sich das Ansehen der Steuerbeamten seit 2007 verbessert. „Das Zeugnis, dass Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen heute erhalten, verbrieft all die fachlichen Fähigkeiten, für die Sie zwei Jahre hart gearbeitet haben“, sagte die Staatssekretärin weiter.

Mehr als die Hälfte der Absolventen schloss mit „ausreichend“ ab

Dass die Ausbildung an der Landesfinanzschule, die sich in acht Monate Theoriestudium und 16 Monate praktische Mitarbeit im Finanzamt gliedert, „kein Zuckerschlecken“ war, betonte auch die Vertreterin der Absolventen, Jessica Göldnitz. Und auch die Prüfungsergebnisse beweisen das: Mehr als die Hälfte der Absolventen, 89 von 154 Finanzwirten, schloss die Ausbildung mit „ausreichend“ (Note 4) ab.

Die Feierlaune der Absolventen trübt das kaum. Die Zeiten, in denen nur Einserkandidaten die Chance auf eine Verbeamtung hatten, sind vorbei. Ob in Brandenburg oder Berlin: Nachdem nahezu ein Jahrzehnt lang Stellen abgebaut wurden, wird überall in den Ämtern wieder vermehrt eingestellt. „

Von Josefine Sack

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