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Bestensee Anzahl der Legehennen-Plätze sinkt
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02:17 28.05.2018
Richard Geiselhart ist Geschäftsführer des Spreenhagener Vermehrungsbetriebs in Bestensee. Quelle: Andrea Müller
Bestensee

Im Bauausschuss am Montag in Bestensee stehen auch zwei Satzungsbeschlüsse zu zwei Geflügelhaltungsanlagen des Spreenhagener Vermehrungsbetriebs auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Gemeindesaal in der Eichhornstraße 4-5.

Aufruf zum Protest mit falschen Zahlen

Das veranlasste „Tierfabriken-Widerstand“ um Leo Bohn, zum Widerstand gegen die Erweiterung dagegen aufzurufen. Der Grund: Der schon jetzt riesige Betrieb plane, seine Legehennen-Anlagen noch einmal zu erweitern. Es würden noch einmal 93 000 Hennenplätze dazu kommen.

„Stimmt nicht“, sagt Hans-Detlev Lintzel vom Landesumweltamt Brandenburg. Vielmehr würden die Plätze verringert, weil gleichzeitig Betriebsteile stillgelegt werden. Er nennt gerundete Zahlen, die den genauen aus dem Betrieb selbst entsprechen. Aus Bestensee kommt die Information, dass man von ursprünglich 728 000 genehmigten Plätzen im Jahr 2007 auf 647 000 Plätze verringert habe. Wenn die neuen Anlagen gebaut werden – das Genehmigungsverfahren ist noch nicht eröffnet – soll die Zahl erneut sinken auf dann 595 000 Hennenplätze. Zudem, so Geschäftsführer Richard Geiselhart, sollen die neuen Standorte mit den modernsten Belüftungsanlagen, die es derzeit auf dem Markt gibt, ausgestattet werden. Damit sinke die Ammoniakbelastung gegen Null.

Keine Einwände von Bürgern oder Trägern öffentlicher Belange

Schon 2017 waren von der Gemeinde die Bebauungspläne für die Anlagen in der Motzener Straße und Unter den Eichen abgesegnet worden. Einstimmig. Alle Unterlagen dazu lagen im vergangenen Jahr zwei Monate lang öffentlich aus. Weder seitens der Bürger noch von Trägern öffentlicher Belange hat es Einwendungen gegeben. Seitens der zuständigen Behörden gab es keine einschneidenden Einwände. „In jeder Anlage – egal, ob hier 200 oder 2000 Legehennen gehalten werden, – gibt es genaue Vorschriften, die exakt eingehalten werden müssen“, so Geiselhart. Hier sei auch genau festgeschrieben, wie viel Platz pro Tier zur Verfügung stehen muss. Auch Trinknippel und Legenester seien in der Anzahl entsprechend definiert.

Rechtsanwältin gibt Auskunft

Am Montag nun sollen im Bauausschuss die Satzungsbeschlüsse zu den beiden vorhabenbezogenen Bebauungsplänen diskutiert werden. Für Fragen der Mitglieder stehe dann laut Geiselhart auch Rechtsanwältin Schäfrig von dem Spreenhagener Vermehrungsbetrieb in Bestensee zur Verfügung. Später sollen in der Gemeindevertretung die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden. Erst dann könne das eigentliche Genehmigungsverfahren beim Landesumweltamt in Brandenburg eröffnet werden.

Von Andrea Müller

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