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Bestensee Starke Fotos mit Lampenfieber-Atmosphäre
Lokales Dahme-Spreewald Bestensee Starke Fotos mit Lampenfieber-Atmosphäre
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20:54 13.07.2018
Der Bestenseer Holger Schütze (hinten) stellt im Gemeindeamt Fotos aus. Quelle: Andrea Müller
Bestensee

Eine neue Ausstellung mit Fotografien von Holger Schütze ist für drei Monate im Gemeindeamt in Bestensee, Eichhornstraße 4-5, zu sehen. Der Hobby-Fotograf hat üb er 15 Jahre lang Musiker begleitet und Bilder von ihnen gemacht. Das Besondere: Er hat sie bei voll geöffneter Blende fotografiert.

Mehr als 50 Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung ins Gemeindeamt Bestensee, in dem der Hobby-Fotograf Holger Schütze Musikerfotos zeigt, die er mit voll geöffneter Blende aufgenommen hat.

Herausforderung und Vergnügen

„Das bewirkt eine geringe Tiefenschärfe“, erklärte Holger Schütze seinen Gästen bei der Vernissage. Dadurch entscheide er als Fotograf, welche Bereiche des Bildes scharf und welche unscharf blieben. Tatsächlich sind die Fotos für den Betrachter eine Herausforderung, zugleich aber Vergnügen, denn sie nehmen den Betrachter mit in die Atmosphäre von Proben, Konzerten, Lampenfieber und Glück.

Plusminus trat auf

Einige der Aufnahmen sind schon 15 Jahre alt; andere entstanden erst vor wenigen Tagen. Auch bei der Ausstellungseröffnung waren einige Musiker anwesend, die Schütze mehrfach im Laufe der Zeit festgehalten hat. So ist auch Stefan Papke zu sehen – einmal spielt er die Bassflöte, auf einem anderen Bild eine Gitarre. Auf letzterem trägt der Musiker zwei Brillen übereinander. Er habe zu dem Zeitpunkt noch nicht genau gewusst, mit welcher er besser sehen könne. Das war offensichtlich am Mittwoch klar. Bei dem Auftritt des Blockflötenensembles Plusminus trug Papke nur eine. Neben ihm musizierten Anna Calow mit der Blockflöte, Sabine Rogge mit der Alt-Blockflöte und Christine Schroeder, Tenorblockflöte.

Bald ein bunter Hund

Nach dem kleinen Konzert hatte auch Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) kurz das Wort ergriffen. „Holger Schütze ist auf dem besten Weg, in Bestensee bekannt wie ein bunter Hund zu werden“, sagte er. Das hat seinen guten Grund, denn Schütze arbeitet schon längere Zeit an seinem Buch-Projekt und hat eigens dafür ein Studio in der Waldstraße eingerichtet. Das Buch wird Bestenseer Gesichter zeigen. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass Schütze nun auch noch diese aufwändige Ausstellung eingeschoben hat. Jedenfalls bedankte er sich bei der Gemeinde für die Unterstützung.

Mit Bewegungsunschärfe

Mehr als 50 Besucher kamen zur Vernissage in das Gemeindeamt. Darunter auch Dagmar Jaschen, die ebenfalls Fotografin in Bestensee ist und vor allem durch Landschafts- und Tieraufnahmen brilliert. Mit großem Interesse schaute sie sich die Arbeiten des Kollegen an. Der bekannte sich freimütig zu einem Lieblingsfoto. Es zeigt einen Trompeter in Bewegungsunschärfe. „Gerade die macht den Reiz dieses Fotos aus“, so Schütze. Sie erhöhe die Spannung. Die ins Rot gehenden Farben erinnerten an Feuer. „Als ob der Trompeter für seine Musik brenne“, meinten Gäste. Aber auch die anderen Aufnahmen ziehen den Betrachter in den Bann.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Gemeindeamtes geöffnet und kann besucht werden.

Von Andrea Müller

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