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Bestensee Spielzimmer und Turnraum für die Kleinsten
Lokales Dahme-Spreewald Bestensee Spielzimmer und Turnraum für die Kleinsten
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16:01 30.11.2018
Neues Spiel- und Turnzimmer im Mehrgenerationenhaus in Bestensee eröffnet. Mit dabei waren die Chefin Mareike Krohn (Mitte), die Gleichstellungsbeauftragte in Brandenburg Monika von der Lippe (re.) sowie Sozialdezernet Carsten Saß. Quelle: Andrea Müller
Bestensee

Im Mehrgenerationenhaus in Bestensees Waldstraße wurden am Mittwoch bei einem Tag der offenen Tür ein neues Spielzimmer und ein neuer Turnraum für die Kleinsten zur Nutzung übergeben. Dabei waren Brandenburgs Gleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe (Linke), Sozialdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald Carsten Saß (CDU) sowie die Pätzer Ortsvorsteherin Annette Lehmann (Unabhängige Bürger).

Gruppen gut angenommen

Die Chefin des Mehrgenerationenhauses Mareike Krohn freute sich am Freitag sehr, die neuen Räume an die Öffentlichkeit zu übergeben. „Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern und wünsche mir genau solche Möglichkeiten zum Turnen für die Kinder“, sagte sie den Gästen. Die 32-Jährige ist erst ein dreiviertel Jahr für die Geschicke des Hauses zuständig. Die Spielecke im offenen Bereich des Hauses und der neue Turnraum entstammen ihrer Führungsfeder. Ziel sei es gewesen, das Angebot auszuweiten und die Ausstattung zu verbessern. Für die Einrichtung des Turnraumes, der sich in der vierten Etage befindet, hatte man Lottomittel des Landes Brandenburg beantragt und 10 000 Euro bewilligt bekommen. Dafür sei ein neuer Boden verlegt und Turngeräte angeschafft worden. Die erlaubten durch ihre Flexibilität die Entfaltung der Kreativität der Kinder. Beim Landkreis waren 20 000 Euro beantragt worden, sodass nun mit Turn- und Krabbelgruppe losgelegt werden konnte. Mit großem Erfolg. „Beim ersten Mal war der Raum völlig überlaufen“, so Krohn. Bisher bietet das Mehrgenerationenhaus jeweils einen Termin pro Woche an. Im neuen Jahr soll ein weiterer Termin angeboten werden. „Der Bedarf ist einfach riesig“, resümiert die Chefin des Hauses. Beide Gruppen sollen als offene Gruppen laufen – man kann einfach mit seinem Kind kommen.

Dorfbrunnen der Gemeinden

Mit der Spielecke im offenen Bereich wolle man noch mehr Leute aus dem Ort mit Kindern anlocken. „Hier können die Kinder spielen, während die Eltern auch mal Zeit finden, miteinander und mit Freunden zu reden“, stellt sich Mareike Krohn die Zukunft im Erdgeschoss vor.

Monika von der Lippe hatte eine lange Rede vorbereitet. Sie erinnerte an einen Satz, der erst kürzlich während eines Symposiums zur Arbeit von Mehrgenerationenhäusern gesagt worden sei, nämlich dass diese Häuser der Dorfbrunnen der Gemeinde seien. Sie würdigte ausdrücklich die Arbeit hier vor Ort in Bestensee und überhaupt in den Mehrgenerationenhäusern im Land Brandenburg. Sozialdezernent Saß erinnerte an die Anfänge, sprach auch von den Höhen und Tiefen, die das Bestenseer Mehrgenerationenhaus durchlaufen habe. Annette Lehmann sah durchaus schon gute Höhen, die bereits erreicht wurden, meinte aber „ein bisschen geht bestimmt noch was.“

Erste „richtige Besucher“

Dieser Meinung ist das Team um Mareike Krohn auch. „Ich habe noch viele Ideen für die nächste Zeit“, kündigte sie an. Inzwischen waren auch die ersten „richtigen Besucher“ gekommen, ein älteres Ehepaar, das in Bestensee im betreuten Wohnen zu Hause sein möchte. Das Haus ist nämlich nicht nur jungen Leuten vorbehalten. Jeder darf kommen. Es ist ja ein Mehrgenerationenhaus.

Von Andrea Müller

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