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Dahme-Spreewald Besuch im Biogarten Prieros
Lokales Dahme-Spreewald Besuch im Biogarten Prieros
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06:20 28.06.2016
Eine Kräuterspirale passt in jeden Garten. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Prieros

Die leuchtend gelben Blüten der Kürbispflanzen auf dem Komposthaufen sind zur Zeit bei W

Längst ist der Garten nicht nur ein Geheimtipp für die Dahmeländer. 1994 wurde der rund einen Hektar große Garten am Mühlendamm 14 in Prieros im Rahmen von Beschäftigungsprojekten angelegt. Ziel war es, einen Lehr- und Bildungsgarten für Kleingärtner, Kinder und Jugendliche in Bezug auf das biologisches Gärtnern zu schaffen. Träger sind der Kreisverband der Garten- und Siedlerfreunde Dahme-Spreewald, die Volkshochschule und die Gemeinde Heidesee.

„Chefgärtner“ mit vielen Ideen

Seit einem Jahr gibt es einen neuen „Chefgärtner“, wie sich Franz Heitzendorfer scherzhaft bezeichnet. Im Juni 2015 hat er die gärtnerische Leitung übernommen. Sein Anspruch ist es, den Lehrauftrag in jedem Fall beizubehalten, allerdings mangelt es ihm auch nicht an Ideen für die weitere Gestaltung. „Ich möchte den Besuchern ein spezielles Gartenerlebnis vermitteln, möchte ihnen das Gefühl geben zu sehen, was sie noch nicht gesehen haben und dass sie gescheiter rausgehen“,so Heitzendorfer.

Der gärtnerische Leiter des Biogartens in Prieros, Franz Heitzendorfer. Quelle: Gerlinde Irmscher

Eigentlich wäre genug Arbeit für einen Vollzeitjob, so muss sich Heitzendorfer die 20 Stunden in der Woche, die ihm für die Arbeit zugebilligt wurden, gut einteilen. Drei Mitarbeiter für jeweils fünf Stunden am Tag stehen ihm zur Seite.

Als eines der nächsten Projekte steht ein Blütengarten auf dem Programm, um den Garten noch Insektenfreundlicher zu machen. Was es mit Schwach-, Mittel- und Starkzehrern auf sich hat und wie das mit der Vier-Felderwirtschaft funktioniert, das kann der Besucher im neu angelegten Bauergarten anschaulich betrachten und bei Fragen gibt der „Chefgärtner“ gerne Auskunft.

Nicht geschniegelt, nicht gebügelt

Franz Heitzendorfer wünscht sich von den Besuchern, dass sie ihre angelernte Betrachtungsweise beiseite lassen: Ein Biogarten ist nicht geschniegelt und gebügelt, er soll naturgetreu sein, wo auch mal Unkraut oder Brennnesseln in der Ecke wachsen können. Jene sind dann auch gleich ideales Mulchmaterial. Außerdem sind sie wichtig für die Schmetterlingsraupen, die auf ihnen leben.

Am 2. Juli gibt es im Biogarten das alljährliche Sommerfest. Von 11 bis 17 Uhr sind die Besucher eingeladen, ihre Seele baumeln zu lassen und die Natur zu genießen. Für afrikanische Trommelrhythmen und Akrobatik sorgt die Gruppe „Atro-Alliance“. Zudem gibt es Führungen vom Chefgärtner persönlich.

Von Gerlinde Irmscher

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