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Bigband begeistert Blankenfelde

Landesjugend-Jazzorchester Brandenburg Bigband begeistert Blankenfelde

Die Bigband des brandenburgischen Landesjugend-Jazzorchesters begeisterte am Sonnabend den ausverkauften Festsaal der Grünen Passage in Blankendfelde.Die Band rekrutiert Musiktalente aus der ganzen Republik, Dirigent Jiggs Whigham spielte schon für Count Basie.

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Dirigent Jiggs Whigham (M.) mit seinen jungen Musikern.

Quelle: K. Orth

Blankenfelde. „Sugar“ oder „American express“ waren Titel, die die Bigband des Landesjugend-Jazzorchesters Brandenburg am Sonnabend im ausverkauften Festsaal der Grünen Passage in Blankenfelde spielte. Und das sehr professionell, obwohl die junge Truppe sich nur vier Tage vorbereitet hatte. Immer wieder gab es Szenenapplaus, die Stücke von Bob Brookmeyer und Bob Florence versetzten nicht nur den Nachwuchs auf der Bühne ins Swingen.

Die Bigband besteht aus jungen Jazzmusikstudenten, die in der Abgeschiedenheit des Klosters Sankt Michaelstein bei Wernigerode das Programm vorbereitet hat. Unterstützt wurden sie von ausgewählten Dozenten aus mehreren Ländern. Zweimal im Jahr kommt die Band zusammen und tourt nach Programmproben durch Brandenburg.

Die Musiker können sich aus dem ganzen Bundesgebiet bewerben

Einer der Saxofonspieler ist Adam Gräbner, Student aus Dresden. Neben dem Saxofon muss er Flöte und Klarinette beherrschen. „In den Kompositionen ist das so notiert“, erklärt der Musiker. Bundesweit können sich Musiker um einen Platz im Landesjugendorchester bewerben. Zwei Jahre verbleibt jeder im Orchester. „Es gibt nichts Cooleres und Kraftvolleres, als in einer Bigband zu spielen“, beschreibt Gräbner seine Erfahrungen aus den letzten beiden Jahren.

„Die Musiker spielen alle schon auf einem hohen Level“, sagt der Dirigent der Bigband, Jiggs Whigham. Niemand habe Starallüren, das sei wichtig und angenehm für das richtige Zusammenspiel. Die Stücke des Programms sind so gewählt, dass beinahe jeder einen Soloauftritt genießen kann. Der erfahrene Altmeister des Jazz ist seit 2008 musikalischer Leiter des Ensembles. Mit nahezu allen Jazzgrößen hat er gespielt, sogar Arrangements für Count Basie gehören dazu. Später war er künstlerischer Leiter der RIAS Bigband und Professor für Jazzmusik in Köln und Berlin. Für zwei Filmmusiken gewann er Emmys.

Dem musikalischen Nachwuchs Mut mit auf den Weg geben

Der gebürtige US-Amerikaner kam 1965 nach Deutschland, zum WDR. Bei seiner Arbeit als künstlerischer Leiter des Jugendorchesters sieht er klare Unterschiede im Vergleich zu Erwachsenen. „Ich brauche sie kaum zu motivieren“, sagt er. „Sie geben immer alles.“ Seine Aufgabe bestehe darin, dem musikalischen Nachwuchs Mut mit auf den Weg zu geben. Er selbst kennt die Situation als junger Musiker sehr gut. Mit 17 Jahren begann er als Posaunist im Glenn Miller Orchestra unter Ray McKinley. „Musik ist mein Leben“, sagt der Altmeister. Diese Einstellung gibt er an die jungen Talente weiter.

Von Krischan Orth

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