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Dahme-Spreewald Blühende Landschaften
Lokales Dahme-Spreewald Blühende Landschaften
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00:19 24.08.2017
Franz Heitzendorfer ist der gärtnerische Leiter des Biogartens in Prieros. Er führte die Gäste am Freitag eine Stunde durch das blühende Paradies Quelle: Andrea Müller (2)
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Prieros

Kultur trifft Natur – unter diesem Motto wurden am Freitagabend die Tage der offenen Gärten im Biogarten in Prieros eröffnet. Zugleich gab es eine Weltpremiere, denn „Fernsehgärtner“ Hellmuth Henneberg trat zusammen mit den Wecke-Brüdern beim Konzert „Der musikalische Gartenschlauch“ auf.

Christiana Lücke vom Kulturbund mit Kai Berdermann von der Volkshochschule Dahme-Spreewald bei der Eröffnung der Tage der offenen Gärten im Biogarten in Prieros. Quelle: Andrea Müller

Schon zum 16. Mal öffneten am Wochenende Hobbygärtner aus der Region ihre privaten Gärten, um sie anderen zu zeigen. Zwanzig Gärten konnten allein im Landkreis Dahme-Spreewald besichtigt werden. Dazu gehörten bunt blühende Parzellen in Eichwalde, Schulzendorf, Wernsdorf, Königs Wusterhausen, Zeuthen und Prieros.

Der rote Sonnenhut im Biogarten in Prieros ist ein Magnet für Insekten. Besonders Schmetterlinge besuchen ihn gern. Quelle: Andrea Müller

Die Veranstaltung wird alljährlich in Zusammenarbeit von Kulturbund und Volkshochschule (VHS) vorbereitet und durchgeführt. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung des Kulturbundes“, sagte Kai Berdermann von der VHS am Freitagabend. Wichtig sei, Natur mit Kultur zu verbinden. So fanden in den zurückliegenden Jahren Begegnungen in der Natur in Verbindung mit einer Lesung statt. Einmal wurde in der Natur gemalt oder es wurden im Biogarten Masken aus Ton ausgestellt.

Der „Fernsehgärtner“ Hellmuth Henneberg sorgte auch dieses Mal wieder bei der Veranstaltung im Biogarten für fröhliche Gärtner-Stimmung. Quelle: Andrea Müller

Seit fünf Jahren konsequent dabei ist aber Hellmuth Henneberg. Er durfte auch dieses Mal nicht fehlen. Gemeinsam mit den Wecke-Brüdern sorgte er für ein gärtnerisch-musikalisches Programm, eine Art Sono-Botanik, deren Wirkung im Anschluss an das Konzert nicht zu übersehen sei, wenn die Musiker umschlungen sein würden von den spontan wachsenden Gewächsen, hieß es. Ganz so heftig wurde es dann aber doch nicht, auch wenn die Brandenburger Pflanzen – mehrere Dutzend waren zur Auftaktveranstaltung in den Biogarten nach Prieros gekommen – sie am liebsten nicht gehen lassen wollten.

Kürbisse gedeihen nicht nur gut auf dem Kompost, sondern verzieren auch noch die sonst eher stiefmütterlich behandelten Ecken eines Gartens. Quelle: Andrea Müller

Vor dem Konzert hatte man lange gerätselt, ob man nicht lieber angesichts der dunklen Wolken in den Saal umzieht. Doch Petrus war den musikalischen Gärtnern gnädig, so dass ihr Auftritt unter freiem Himmel stattfinden konnte. Auch Franz Heitzendorfer, Chef des Biogartens, blieb bei der Führung durch das 5000 Quadratmeter große Gelände trockenen Fußes. Er zeigte nicht nur, wie Pflanzen zur rechten Zeit zurück geschnitten werden, sondern auch, wie man ein Paradies für Insekten schaffen kann. Dabei ging Heitzendorfer besonders auf den dramtischen Rückgang der Honigbienen ein. „Sie sind aber sehr wichtig für uns, denn sie bestäuben Pflanzen für unsere Nahrung“, erklärte er und bat die zahlreichen Besucher, bei der Pflanzung besonders an die Bienen zu denken. Rund eine Stunde war der Chef-Gärtner mit den Gästen unterwegs zwischen Kräuter-Spirale, Moor-Landschaft und Kürbis-Paradies. Viele hatten kleine Notizblöcke dabei, um sich Notizen für den eigenen Garten zu machen. „Gartenfreunde brauchen Austausch“, weiß Berdermann. Sie holten sich bei den Tagen der offenen Gärten Anregungen jenseits der Gartenmärkte – von Mensch zu Mensch.

Weltpremiere im Biogarten: Fernsehgärtner trifft auf Wecke-Brüder. Viele Besucher ließen sich allein aus dem Grund diese Veranstaltung nicht entgehen. Quelle: Andrea Müller

Bei der Auftaktveranstaltung am Freitag waren neben Kulturbund-Chefin Christiana Lücke acht Leute aus ihrem Verein im Einsatz für Natur und Kultur.

Von Andrea Müller

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