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Dahme-Spreewald Diese Orte bekommen schnelles Internet
Lokales Dahme-Spreewald Diese Orte bekommen schnelles Internet
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17:31 07.02.2019
Schnelles Internet Quelle: MAZ/Rumpff
Dahme-Spreewald

Seit Ende vorigen Jahres hat der Landkreis Dahme-Spreewald das Fördergeld für den Breitbandausbau zusammen. Jetzt steht fest, welche Orte schnelles Internet bekommen werden.

Ob Telz, Schenkendorf, Senzig, Kolberg oder Streganz – es sind vor allem Dörfer etwas außerhalb der Zentren, die in den kommenden zwei Jahren einen Glasfaseranschluss und damit Raten von bis zu 250 Mbit bekommen. Das hat auch einen Grund.

„Die Zentren sind in der Regel von uns schon früher im Eigenausbau auf ein ordentliches Niveau gebracht worden“, sagt Sven Nitze, der bei der Telekom für den Netzausbau in Ost-Brandenburg zuständig ist. In den Dörfern hingegen sei neuere Technologie bisher oft nicht wirtschaftlich gewesen. Dort greift jetzt das Programm des Landkreises.

Die Planung hat aber nicht erst im Dezember mit dem Förderbescheid begonnen, sie zieht sich inzwischen über Jahre hin. Es gab längst Abstimmungen mit Bürgermeistern und Ortsvorstehern, bestehende Knotenpunkte wurden analysiert, Reichweiten berechnet. Die Planung sei noch immer nicht ganz abgeschlossen, sagt Sven Nitze. Aber zumindest grob lässt sich schon sagen, wo das Internet in den nächsten zwei Jahren schneller werden wird (siehe Karte).

„Grundsätzlich kann sich fast jeder, der einen Anschluss mit weniger als 30 Mbit hat, Hoffnungen machen“, sagt Nitze. Bislang gelten im Landkreis etwa 67 Prozent der Haushalte als gut erschlossen, nach Ende des Ausbauprogramms sollen es 95 Prozent sein. Damit ist Dahme-Spreewald dann Vorreiter im Land. Aber 100 Prozent werden es trotzdem nicht.

Härtefälle wird es auch geben

„Es gibt immer noch Härtefälle, bei denen ein Ausbau auch mit Fördergeld nicht darstellbar ist“, sagt Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises, die den Breitbandausbau koordiniert. Denn unterm Strich stehen nur 18 Millionen Euro zur Verfügung. Damit kann man eine Menge machen. „Aber wenn ein einzeln stehendes Gehöft, ein Forsthaus im Wald oder auch die eine oder andere winzige Siedlung über mehrere Kilometer Entfernung angeschlossen werden muss, ist das mitunter trotzdem nicht bezahlbar.“

Aus alt mach neu: Telekom-Mann Sven Nitze (l.) hält ein altes Kupferkabel, Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen ein Glasfaserkabel. Quelle: Oliver Fischer

Es werden, das betonen Nitze und Janßen, auch künftig nicht alle Haushalte auf dem gleichen Niveau versorgt werden. Das liegt daran, dass innerhalb der Ortschaften in der Regel noch immer Kufperkabel verlegt sind, die eine recht hohe Verlustrate haben. Wer dicht am Verteiler wohnt, kann bis zu 250 Mbit erhalten, wer weiter entfernt wohnt, kann Einbußen haben. „Aber auch dann wird die Rate mindestens 50 Mbit betragen“, sagt Sven Nitsche.

Die ersten Orte werden noch 2019 versorgt

330 Verteiler werden dafür im ganzen Landkreis ausgetauscht oder neu gesetzt und über rund 300 Kilometer Glasfaserkabel erschlossen. Teilweise werden auch bestehende Verteiler innerhalb der Ortschaften versetzt, damit die Verteilung gleichmäßiger ist. Beginnen sollen die Arbeiten in diesem Sommer. Laut Plan sollen bereits Ende des Jahres die ersten Ortschaften über besseres Internet verfügen. Abschluss soll Ende 2020 sein. Dann sind auch 174 Unternehmen erschlossen, die bislang unterversorgt sind, darunter auch Tourismusanbieter wie das Kiez Frauensee und der eine oder andere Campingplatz.

Gerhard Janßen geht überdies davon aus, dass das nicht das Ende der Erschließung ist. Ab 2021 legt die Bundesregierung ein neues Förderprogramm zur weiteren Erschließung auf. „Darauf bereiten wir uns schon vor“, sagt Janßen. Was genau dann gemacht werden kann, ist allerdings noch offen.

Von Oliver Fischer

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