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Brückenarbeiten dauern bis Dezember

Verkehrssperrungen Brückenarbeiten dauern bis Dezember

Bei vielen Kraftfahrern sorgen die in dieser Woche begonnenen Sanierungsarbeiten auf der Eisenbahnbrücke von Königs Wusterhausen nach Wildau für erhebliche Verwirrung. Die Durchfahrt von Königs Wusterhausen nach Wildau bleibt bis Dezember komplett gesperrt.

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Kraftfahrer dürfen nicht die Brücke passieren.

Königs Wusterhausen . Der Lkw-Fahrer Hartmut Sudt schaut an der Eisenbahnbrücke von Königs Wusterhausen nach Wildau verblüfft auf das Verkehrsschild: „Durchgangsverkehr gesperrt. Lieferverkehr frei.“ Er biegt in die Straße zum Krankenhaus ab, reiht sich in die Autoschlange am Kirchplatz ein und fragt sich verzweifelt, was denn nun schon wieder auf der Brücke los ist.

„Bei dieser über 20 Jahre alten Brücke entsprechen die Sicherungen für den Eisenbahnverkehr nicht mehr den Normen“, gibt Manfred Ragotzki, Sachgebietsleiter im Landesbetrieb Straßenwesen, die Antwort. Es fehlen beispielsweise die inzwischen vorgeschriebenen Berührungsschutztafeln am Geländer, die das Abstürzen von der Brücke erheblich erschweren. Außerdem müssen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens der vergangenen Jahre der Fahrbahnbelag und die Bewegungsfugen der Brücke erneuert werden. Bauarbeiter Wolfgang Metzdorf von der DBS Spezialsanierung GmbH hat daher am Mittwoch mit seinen Männern bereits Leitplanken demontiert und Haltebolzen abgeflext.

Die Arbeiten auf der Brücke dauern voraussichtlich noch bis Anfang Dezember. Im gesamten Zeitraum können Kraftfahrer die Brücke nur aus Wildau kommend passieren. Die Gegenrichtung von Königs Wusterhausen nach Wildau ist für den Durchgangsverkehrs gesperrt. Nur Linienbusse dürfen in dieser Richtung die Landesstraße passieren. Ausnahmslos nur für sie wurde dort eine Signalanlage installiert, die den Weg freigibt, sobald sich die mit einem Transponder ausgerüsteten Linienbusse nähern. „Das ist keine Ampel“, betont Sachgebietsleiter Ragotzki. Aus Wildau kommend stehe das Signal auf Dauergrün. Das allerdings führte Ulrike Müller vom Straßenverkehrsamt des Kreises zufolge schon zu brenzligen Situationen. Nicht wenige Kraftfahrer missachten das Verbotsschild und stellen sich an der Signalanlage an. Da diese aber trotz längerer Wartezeiten nicht umschaltet, kommt es bei Gegenverkehr auf der Brücke zu waghalsigen Wendemanövern. Die Polizei griff diesbezüglich schon regulierend ein und verteilte Müller zufolge schon erste Knöllchen für Unbelehrbare, die die Brücke dennoch in Richtung Wildau queren wollten.

Der Landesbetrieb und das Straßenverkehrsamt des Kreises räumen aber auch ein, dass die Abstimmung der Behörden „keinesfalls optimal gelaufen ist.“ Die Information der Kraftfahrer direkt nach dem Umleitungsverkehr für das Schlossfest sei teilweise verwirrend und zudem auch erst am Montag mit Beginn der Bauarbeiten viel zu spät erfolgt.

Von Franziska Mohr

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