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Dahme-Spreewald Brunnen lösen Teich ab
Lokales Dahme-Spreewald Brunnen lösen Teich ab
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00:21 25.08.2015
Zur Feier der Freigabe der beiden neuen Brunnen kreuzten die Feuerwehrleute deren Wasserstrahlen. Quelle: Heidrun Voigt
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Wildau

„Wasser marsch!“, hieß es am Donnerstagabend für die zwei neuen Löschbrunnen im Gewerbepark Wildau-Hoherlehme. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr kreuzten deren zwei Strahlen zur Feier des Tages und ließen geometrische Muster auf den Löschteich regnen.

„Wir hoffen, dass die beiden neuen Löschbrunnen niemals gebraucht werden“, sagte Wildaus Bürgermeister Uwe Malich (Linke) zu den Gästen. Er verwies darauf, dass mit der Entwicklung des Gewerbeparks in den 90er Jahren Wildau die Bereitstellung von ausreichend Löschwasser garantieren muss. Da das Trinkwassernetz allein das nicht hergab, wurde am Kreisverkehr im Gewerbepark ein Löschwasserteich angelegt. Dessen Funktionsfähigkeit war durch Algenbildung und Schilfwuchs beeinträchtigt. Es musste stets gereinigt und nachgepumpt werden. Zudem war der Brunnen nach 20 Betriebsjahren versintert. Hinzu kam, dass die vier Ansaugzapfstellen nicht mehr den inzwischen geltenden Anforderungen an Aufstellflächen für Löschfahrzeuge genügten. Deshalb entschloss sich die Stadt, zwei neue Löschbrunnen zu bauen. „Insgesamt haben wir, inklusive des Rückbaus des alten Brunnens, reichlich 30 000 Euro investiert“, so der Bürgermeister.

Brände im Umkreis von 300 Metern können gelöscht werden

Stadtbrandmeister René Sperling freut sich, dass beide Brunnen fertig sind – einer wurde Juni 2014 abgenommen, der andere im Juli dieses Jahres. „Wir müssen jetzt kein Extrafahrzeug mehr am Teich einbinden, so sind weniger Leute bei einem Brand abzustellen“, sagte er. Im Umkreis von 300 Metern können alle Brände im Gewerbegebiet von den neuen Brunnen aus gelöscht werden. Der Stadtbrandmeister verwies darauf, dass mittlerweile weiter entfernte, große Unternehmen ihren eigenen Löschbrunnen haben.

Danny Wildes Zernsdorfer Brunnenbaufirma hatte den Zuschlag für das Projekt erhalten. Rund 30 Meter tief wurde gebohrt und Filter von acht Metern Durchmesser kamen zum Einsatz. Jeder Brunnen liefert 48 Kubikmeter Wasser pro Stunde. Damit werden die nach Sicherheitsanforderungen geforderten 96 Kubikmeter pro Stunde erreicht. „Ein Knopfdruck durch die Feuerwehr, dann liegt die Leistung an, nach fünf Minuten ist der Pegel erreicht“, sagte Wilde. Auch bei Einsätzen über zehn bis zwölf Stunden sei die Leistung gesichert. Der Unternehmer lobte, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung prima geklappt habe.

Wildaus Feuerwehr hat neben den zwei Löschbrunnen im Gewerbepark noch vier eigene. In den nächsten zwei Jahren sollen zwei weitere hinzukommen. „Wenn es der Haushalt hergibt, werden wir einen Löschbrunnen in der Nähe vom Feuerwehrgebäude und einen im Bereich der Dorfaue bauen“, so Bürgermeister Malich.

Von Heidrun Voigt

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