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Dahme-Spreewald Bürgermeister Jörg Jenoch vereidigt
Lokales Dahme-Spreewald Bürgermeister Jörg Jenoch vereidigt
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18:44 01.02.2018
Bernd Speer (parteilos) übergab in der Alten Feuerwache den symbolischen Rathausschlüssel an Jörg Jenoch (WIE). Quelle: Jörg Levermann
Eichwalde

Der neue Bürgermeister von Eichwalde ist im Amt. Am Donnerstag legte Jörg Jenoch (WIE) vor Gemeindevertretern und Mitarbeitern der Verwaltung seinen Amtseid ab. Am Nachmittag empfingen er und sein Vorgänger Bernd Speer (parteilos) Gäste aus Politik, lokaler Wirtschaft und Vereinen sowie Bürger in der Alten Feuerwache zu einer Feierstunde.

Bei der Bürgermeisterwahl im Herbst hatte Jenoch rund 55 Prozent der Wählerstimmen erhalten. „Ich wünsche Herrn Jenoch ein glückliches Händchen“, sagte Bernd Speer. Wolfgang Burmeister, Vorsitzender der Gemeindevertretung, dankte Speer vor allem für sein Engagement bei der interkommunalen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Auch Jenoch dankte Speer für seine geleistete Arbeit. Sie sei die Grundlage für das, was jetzt komme, beispielsweise den Umbau des Bahnhofs, die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatz, aber auch die weitere Entwicklung der Bahnhofstraße.

Viele Projekte auf der Agenda

Dabei hat Eichwalde in den nächsten Jahren viele Projekte in der Planung: So müssen weitere Kita-Plätze geschaffen und die Grundschule erweitert werden. Zudem wird bezahlbarer Wohnraum für Senioren benötigt. Um alle Ziele möglichst schnell umsetzen zu können, setzt Jenoch auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Gemeindevertretung mit der Verwaltung.

Das Bürgermeisteramt „ist eines der schwersten Ämter mit einer hohen Erwartungshaltung“, sagte Martin Kalkoff, Fraktionsvorsitzender der Linken. Es seien acht erfolgreiche Jahre mit Speer gewesen. „Wir wollen alles tun, um als Gemeindevertretung mit der Verwaltung zusammenzuarbeiten“, fügte er hinzu. Zudem wolle er Konflikte der Vergangenheit nicht wieder ausgraben, so Kalkoff.

Erwartungen an den neuen Verwaltungschef

„Ich wünsche mir vom neuen Bürgermeister mehr Öffentlichkeitsarbeit, dass das Gewerbe im Ort stärker unterstütz und die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden weiter voran getrieben wird“, sagte Tino Hinkel, der ein Geschäft in Eichwalde betreibt bei der Feierstunde. „Gut wäre es, wenn die Gemeinde die Gebühren abschaffen würde, die Vereine als Miete für gemeindeeigene Räumlichkeiten zahlen müssen“, sagte sich Rudolf Förster vom Briefmarkenverein. Denn besonders für kleine Vereine sei dies schwierig zu finanzieren. Als Bürger wünsche er sich aber auch mehr Sauberkeit und Sicherheit in Eichwalde durch mehr Polizeipräsenz. Zudem könne der Markt ein vielfältigeres Angebot bereit halten, fügte er seiner Wunschliste hinzu.

Von Jörg Levermann

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