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Dahme-Spreewald Bürgermeister Quasdorf zieht positive Bilanz
Lokales Dahme-Spreewald Bürgermeister Quasdorf zieht positive Bilanz
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00:25 15.01.2016
Fröhliche Runde beim Neujahrsempfang in der Landkost-Arena in Bestensee: Anstoßen auf das alte und das neue Jahr 2106. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Bestensee

Zum Neujahrsempfang der Gemeinde Bestensee in der Landkost-Arena kamen am Montagabend mehr als 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch Landrat Stephan Loge (SPD) war der Einladung gefolgt und brachte die neue Chronik des Landkreises Dahme-Spreewald als Geschenk mit.

Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) blickte in seiner Ansprache in das vergangene Jahr zurück und hatte viel Positives zu vermelden. Ein bestimmendes Thema des Jahres 2015 – den Rathausneubau – ließ er dabei völlig außen vor. Schon am 9. Januar des vergangen n Jahres wurde darüber in der Gemeindesitzung debattiert. Damals sprach man von vier Millionen Euro Baukosten. Es wurde dann viel gestritten: Über den Standort für das neue Rathaus, die Ausführung, ob rund oder eckig, ob mit Wohnungen und ob Teil einer neuen Dorfmitte an der Hauptstraße. Dreh- und Angelpunkt waren allerdings immer die Kosten. Lange wurden die Zahlen nur hinter verschlossenen Türen debattiert. Schließlich gelangten sie doch an die Öffentlichkeit. Noch ist das Thema nicht abgeschlossen und wird die Gemeinde auch 2016 beschäftigen.

Als enormer Erfolg gilt für das Jahr 2015 der Abschluss des Straßenbauprogramms im Ortsteil Pätz. In Bestensee, so Quasdorf, werde es 2016 weitergehen. In insgesamt fünf Jahren wurden in der Gemeinde 30 Kilometer Straßen neu gebaut. Damit sagte man den Sandpisten endgültig „Lebe wohl!“. 2,15 Millionen Euro gab Bestensee dafür aus. Beteiligt wurden nach Satzung dabei auch die Bürger. „Erst gab es viel Widerstand“, sagte der Bürgermeister. Unterm Strich aber seien die Bürger zufrieden, dass sie beim Aussteigen aus dem Auto nun keine Gummistiefel mehr benötigten.

Mit Stolz verwies der Bürgermeister auf die wachsende Bevölkerungszahl im Ort. Gegenwärtig wohnen dort 7362 Personen. 2015 wurden in Bestensee 83 Geburten verzeichnet. Auch die Feuerwehr war viel im Einsatz. Sie fuhr im vergangenen Jahr allein zu 38 Bränden. 94 Mal rückte sie zu Unfällen auf der Autobahn aus. Die Jugendfeuerwehr habe sich gut entwickelt. Deswegen sollten, so der Gemeindechef, in diesem Jahr bessere Bedingungen für sie geschaffen werden.

Ein tolles Ergebnis erreichten im vergangenen Jahr die Bestenseer Weinbauern um Herbert Krenz. Er leitet den „Weinanbau-Verein“ seit 2011. Jetzt arbeiten in ihm 24 Mitglieder. 2015 wurden allein bei der ersten Weinlese 1819 Kilogramm Wein geerntet. Daraus entstanden 200 Liter Federweißer. Auf dem Bestenseer Weinberg stehen 3200 Rebstöcke.

Für den Ortsteil Pätz wurden im Jahr 2015 wichtige Entscheidungen getroffen. Unter anderem ist geplant, den Strand herzurichten. Der Spielplatz soll umgebaut werden, dänische Sitzbänke aufgestellt und die Parkplatzsituation verbessert werden. Die Kita in Pätz soll ebenfalls erweitert werden. Dafür stellte die Bestenseer Gemeindevertretung im vergangenen Jahr die Weichen. Im Schrobsdorff-Haus soll ein Bürgertreff entstehen. Obwohl dafür erhebliche Umbaumaßnahmen notwendig sind, erklärten das die Gemeindevertreter zur beschlossenen Sache.

Quasdorf berichtete von vielen Veranstaltungen im Ort, unterstützt von einer Foto-Präsentation. Genannt wurden unter anderem das Zempern in Pätz, das Konzert des Bundeswehr-Musikcorps, das Federweißer-Fest und die Kinderweihnacht.

Von Andrea Müller

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