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Bürgermeisterin beruhigt die Gemüter

Festwiese in Zeuthen Bürgermeisterin beruhigt die Gemüter

1200 Zeuthener haben sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt der Festwiese im Ortsteil Miersdorf eingesetzt. Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD) bedankt sich für dieses starke Votum, versichert aber, dass der Erhalt des Areals überhaupt nicht in Frage gestellt wird. Es gehe lediglich um eine Bebauung am Rand, aber auch diese sei noch nicht sicher.

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Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD).

Quelle: Uta Schmidt

Zeuthen. „Das Osterfeuer wird auch die nächsten 20 Jahre und länger auf der Festwiese in Zeuthen-Miersdorf stattfinden können“, erklärt Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD) bezüglich der Übergabe von 1200 Unterschriften an die Gemeindevorsitzende Karin Sachwitz (die MAZ berichtete). Die Unterschriftenaktion zum Erhalt der Festwiese und damit auch zum Erhalt des Osterfeuers habe bei einigen Bürgern für Verwirrung gesorgt. Deshalb gab Burgschweiger zusätzliche Erläuterungen zum Sachstand.

2013 sei in der Gemeindevertretung der Städtebauliche Rahmenplan für das Zentrum Miersdorf beschlossen worden. Dabei bilde die freie Fläche nördlich des Jugendclubs und der Feuerwache einen Schwerpunkt der städtebaulichen Neuordnungen. „Als ein zentraler Ort der Kommunikation und Identifikation sowie als Erschließungsfläche könnte ein künftiger Dorfplatz mit der Größe von rund 95 mal 75 Meter an der Straße Am Gutshof angeordnet werden“, so Burgschweiger. „Der gesamte Bereich soll laut Rahmenplan ruhig und solide gestaltet werden und multifunktional nutzbar sein“. Er könne sowohl für das Training der Freiwilligen Feuerwehr, als auch für den ruhenden Verkehr und für besondere Feste und Aktivitäten wie das Osterfeuer dienen.

Investor prüft Möglichkeiten für Miersdorfer Zentrum

Derzeit prüfe ein Investor, inwieweit der Städtebauliche Rahmenplan für das Zentrum Miersdorf umsetzbar ist. Denkbar sei sozialverträglicher Wohnungsbau als Mehrfamilienhausbebauung im westlichen Teil sowie die Erschließung von Grundstücken für den Eigenheimbau im östlichen Teil der Fläche. Der Landkreis Dahme-Spreewald habe bereits Interesse, Wohnungen für Flüchtlingsfamilien mit längerem Aufenthaltsstatus anzumieten. „Die Größe des geplanten Dorfplatzes mit der Randbebauung erlaubt eine variable Nutzung des Platzes und sichert eine gute Qualität des städtebaulichen Umfeldes der geplanten Mietwohngebäude“, so die Bürgermeisterin weiter.

Beate Burgschweiger dankt allen Bürgern, die sich an der Unterschriftenaktion für den Erhalt der Festwiese beteiligt haben und sich für die Fortführung der Tradition des Osterfeuers in Miersdorf einsetzen. Die Planung des Investors werde sich mit der Entwicklung des Dorfplatzes und einer möglichen Bebauung daran orientieren müssen.

Von Uta Schmidt

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