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Bürgermeisterwahl geht in zweite Runde

Mittenwalde Bürgermeisterwahl geht in zweite Runde

Die Entscheidung über das Bürgermeisteramt in Mittenwalde ist noch nicht gefallen. Nach dem ersten Wahlgang geht es für zwei Kandidaten – die amtierende Bürgermeisterin Hedda Dommisch (parteilos) und Maja Buße (CDU) in die Stichwahl. Diese soll in vier Wochen, am 17. Juli, stattfinden.

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Stefan Mitlöhner (r.) war einer der ersten im Wahllokal.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Mittenwalde. Das Rennen um das Bürgermeisteramt in Mittenwalde ist nach dem Wahl-Sonntag noch nicht entschieden. Obwohl die amtierende Bürgermeisterin Hedda Dommisch (parteilos) mit 23,1 Prozent der abgegebenen Stimmen knapp die meisten Wähler hinter sich hatte, muss sie in einer Stichwahl gegen Maja Buße (CDU) antreten. Letztere landete mit 22,4 Prozent auf dem zweiten Platz.

Lange mit im Rennen um die ersten beiden Plätze war zudem René Riwoldt (AfD, Hand in Hand), der am Ende 18,4 Prozent der Stimmen erhielt und damit das drittbeste Ergebnis einfuhr. Dahinter folgen Oliver Theel (Linke) mit 16,4 Prozent, Daniel Müller (SPD) mit 13 Prozent und der Stadtverordnetenvorsteher Lutz Krause (Pro Bürger) mit 6,8 Prozent.

Für eine Entscheidung im ersten Wahlgang hatte es aufgrund des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes nicht gereicht. Demnach hätte ein Kandidat mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen und zudem die Zustimmung von 15 Prozent der Wahlberechtigten – in Mittenwalde entspricht das 1137 Stimmen – erhalten müssen, um direkt als Sieger aus der Wahl hervorzugehen. Deshalb geht es nun in die Stichwahl.

Diese ist laut Wahlleiter Lamine Clausnitzer für den 17. Juli geplant. Erst dann wird feststehen, wer Nachfolger des am 7. Februar abgewählten Bürgermeisters Uwe Pfeiffer wird und künftig die Geschicke der Stadt Mittenwalde leitet.

Erneut sind dann die 7577 Wahlberechtigten aufgerufen, an die Wahlurnen zu treten und ihre Entscheidung zu fällen. Im ersten Wahlgang haben 4225 Mittenwalder abgestimmt. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 55,8 Prozent.

Von Stephanie Philipp

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