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Bundespolizei stoppt Franzosen und Israelin

Flughafen Schönefeld Bundespolizei stoppt Franzosen und Israelin

Gleich zwei Mal gab es am Wochenende Aufregung am Flughafen in Schönefeld. Zwei Mal musste die Bundespolizei eingreifen. Zwei Mal ist zum Glück nichts Schlimmes passiert.

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Quelle: dpa

Schönefeld. Es ist Samstag, das Wetter ist gut und für eine französische Familie soll es mit dem Flugzeug von Schönefeld (Dahme-Spreewald) nach Nizza gehen. Nach den Sicherheitschecks geht die Familie zunächst getrennte Wege. Dann ist Boarding. Die Familie macht sich auf in Richtung Flieger – nur ein 27-jähriger fehlt. Dennoch macht sich der Rest der Familie auf in Richtung Flieger. Wenig später sitzen sie im Flugzeug – ohne den jungen Mann.

Dieser hält sich zu dieser Zeit noch im Terminal auf. Dann dämmert es ihm, dass er kurz davor ist, seinen Flieger zu verpassen. Er eilt zum Abfluggate – und steht vor verschlossenen Türen. Niemand zu sehen, da legt er selbst Hand an. Er öffnet eine alarmgesicherte Fluchttür zum Vorfeld und versucht in Richtung des bereits verschlossenen Flugzeugs zu laufen.

Doch weit kommt er nicht. Beamte der Bundespolizei halten ihn unmittelbar nach Öffnung der Tür fest und verhindern so, dass dem jungen Franzosen etwas zu stößt und dass der Verkehr im Vorfeldbetriebs beeinträchtigt wird. Den Flieger verpasst er jedoch. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen muss er sich einen neuen Flug nach Nizza buchen.

Am Sonntag ähnlicher Vorfall

Spät dran - das war auch am Sonntagvormittag der Grund für eine junge Israelin. Nach ihrer Sicherheitskontrolle blieb ihr nicht mehr viel Zeit. Zu wenig Zeit, denn das Boarding war längst beendet. Kurzerhand öffnete die 24-jährige Frau im Terminal eine alarmgesicherte Fluchttür und versuchte auf das Vorfeld zu gelangen. Doch auch hier reagierte die Bundespolizei schnell und hinderte sie daran. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Frau entlassen.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein unberechtigtes Betreten des Vorfeldes aufgrund betriebsbedingter Gefahren nicht nur ausdrücklich verboten, sondern auch lebensgefährlich ist. Im Schadensfall kann es ferner gegenüber dem Verursacher zu erheblichen Regressansprüchen durch den Flughafen sowie der Flugunternehmen kommen.

Von MAZonline

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