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Dahme-Spreewald Buntes Treiben am Miersdorfer See
Lokales Dahme-Spreewald Buntes Treiben am Miersdorfer See
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04:28 17.05.2016
Die ewigen Sieger beim Gaudi-Bootsrennen sind die Angler vom Miersdorfer See. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Miersdorf

Ein Sonntagvormittag mit Blasmusik und dazu noch dem Zeuthener Männerchor ist einfach schön, findet Zeuthens Bürgermeisterin. „Das hat immer so eine schöne, eigene Stimmung, und einmal durchatmen bei Kaffee und Maibowle tut gut“, so Beate Burgschweiger (SPD). Das finden auch die Familien Gratz und Stolz. Für sie ist der Frühschoppen zum Fischerfest inzwischen Tradition. „Man trifft Freunde, sitzt zusammen und hat dazu noch gute Unterhaltung“, sagte Claudia Gratz.

Und da ein Fischerfest ohne Fisch nun mal kaum funktioniert, sorgte Rudolph Lange mit seinem Fischwagen für das leibliche Wohl der Gäste. Fischbrötchen, heißer Backfisch, Kippeling – eine Holländische Spezialität – stillten den Hunger der Besucher. Lara Schachtschneider hielt sich lieber an „Feuerlöschschaum“, denn mit Vater und Opa bei der Feuerwehr lag es nahe, süßen weißen Schaum zu lutschen.

Schiffsmodellbauer lassen sich über die Schultern blicken

Wenn Ilka Konetzky am Wegel-Getränkestand mal nichts zu tun hatte, schälte sie dicke Zwiebeln. Dabei kamen ihr nicht einmal die Tränen. „Das liegt wohl an der frischen Seeluft hier“, meinte sie und lachte. Die Zwiebeln waren für den benachbarten Knobi-Stand bestimmt. „Wegel ist ein Familienbetrieb und da unterstützt man sich gegenseitig“, erklärte sie.

Am Stand vom Wassersportclub Wildau konnten die Besucher bei den Schiffsmodellbauern Günther Plathe und Thomas Fuhrmann erfahren, wie so ein Modell entsteht. Besonders interessant war es, ein Dampfschiff im Maßstab 1:10 mal ganz aus der Nähe zu betrachten. Indessen flitzte ein gelbes Rennboot über den See. Kai Streichan hatte die Fernsteuerung fest in der Hand. „Es triftet zwar durch den Wind etwas ab, aber lässt sich trotzdem sehr gut fahren“, erklärte er.

Neptuntaufe wie immer beliebt

Dicke schwarze Wolken haben sich am Wochenende immer wieder rechts und links des Sees aufgetürmt. Aber immerhin über dem See selbst schien häufig die Sonne. Einen solchen Moment am Sonntagnachmittag nutzte Neptun, um aus den Tiefen des Zeuthener Sees aufzusteigen und nach Miersdorf zu kommen. Mitgebracht hatte er seine „Nixendame“, zwei kleine Nixen und einen Häscher. Der hatte es leicht, ließen sich doch die Täuflinge freiwillig zum großen Ritual der Neptuntaufe führen. Nachdem Neptun noch darüber wachte, dass beim Gaudi-Bootsrennen alles mit rechten Dingen zuging, verabschiedete er sich wieder in die Fluten. Die Angler vom Miersdorfer See, das Team von Udo Itzeck und das Abi-Team von der Paul-Dessau-Schule ruderten mit Spaten, Brettern, Paddeln und Kehrschaufeln zum Sieg. Wie auch schon in den vergangenen Jahren hatten die Angler die Nase vorn. Just als das Rennen vorbei war, hatten sich die Wolken zusammengeschoben und entluden sich über dem See. Also ging es für die Besucher ins Festzelt. Da spielte „Hufnagel“ und Line-Dance-Liebhaber kamen auf ihre Kosten. „Kann man was Schöneres machen als tanzen?“, fragte Sivia Schuler.

Vor dem Stand des Zeuthener Backstübchens wischte Hans-Georg Geyer nach jedem Regenguss Stühle und Bänke trocken. Kam die Sonne dann mal durch, konnte man es sich bequem machen und den Kuchen genießen. Wer’s deftiger mochte, war beim „Thüringer“ richtig. Unermüdlich drehte Ramona Neumann am Schwenkgrill Spezialitäten. Das Feuerwerk lockte zum Abschluss noch einmal viele Besucher an.

Von Gerlinde Irmscher

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