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Country- und Truckerfest mit Westernflair

Friedersdorf Country- und Truckerfest mit Westernflair

Das Countryteam Friedersdorf hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Vom 8. bis 10. Juli wurde der Reitplatz zur Westernstadt. Country- und Truckerfreunde kamen gleichermaßen auf ihre Kosten.

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Sorgen immer wieder für Stimmung: Die „Caramelka’s“ aus Prag.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Friedersdorf. Nichts erinnerte mehr daran, dass der riesige Saloon eigentlich ein Reitplatz ist. Hatte man erst einmal das Tor durchschritten, tat sich eine völlig andere Welt auf. Cowgirls und Cowboys flanierten in Ausgehkleidung über den Platz, die Line Dancer eroberten die Tanzfläche, wenn nicht gerade die „Caramelka’s“ aus Prag ihre rasanten Tänze zeigten oder die Country-Modenschau über die Bühne des Country- und Truckerfestes in Friedersdorf ging. Humorvoll moderierte DJ Tex das Treiben, der auch etwas über die Hintergründe in der Geschichte des amerikanischen Westens erzählte. Mittendrin gab es für Kinder das Indianerdorf. Caroline aus Bestensee suchte dort in der Sandkiste geduldig nach Goldsteinen. Unterstützung hatte sie von ihrer Mutter Ines Werner. „Wir kommen jedes Jahr, das ist eine tolle Familienveranstaltung und jedes Jahr ist etwas Neues dabei“, sagte sie.

Die Hamptons Legion hatte ihr Weißzeltlager aufgeschlagen und sogar einen Photo-Saloon mit Plattenkamera gab es, wo sich die Erkels aus Berlin gleich mal ein Familienfoto in historischer Kleidung machen ließen. „Truck Direktor“ Uwe Milkau wollte es wissen. Er vertraute seinen Bart dem historischen Barbier an. Geschickt hantierte Ulrich Junga mit dem Rasiermesser, putze und stutzte die Barhaare, ganz wie einst. Obendrein gab es noch eine Massage mit Bartöl. Der Blick in den Spiegel verriet, dass Uwe Milkau zufrieden war mit der Arbeit des Barbiers.

„The historical Barber“ Ulrich Junga bei der Arbeit

„The historical Barber“ Ulrich Junga bei der Arbeit.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Und auch am Samstagvormittag war Fingerspitzengefühl gefragt, als die letzten Kapitäne der Landstraße mit ihren Trucks ankamen. Am Ende waren es 102 Trucks, so viele wie nie in den letzten Jahren, die zum Bestaunen oder vielleicht auch mal zum Reinklettern dicht gedrängt nebeneinanderstanden. „Wir sind das dritte Mal hier und feiern dann auch gleich unser Sommerfest“, verriet Jürgen Schindler. Außerdem treffe man jede Menge Bekannte. „Nicht anfassen – nur gucken“ stand an der geöffneten Tür zur Fahrerkabine eines Scania R520. Fernfahrer Mario Duwe präsentierte seinen ganzen Stolz. Die Fahrerkabine seines rollenden Zuhauses hat er ganz nach seinen Vorstellungen gestaltet. Wohnlich und gemütlich ist es durch die Farbgebung und Ausstattung geworden. „Schließlich lebt man ja darin und will sich wohlfühlen“, so Duwe.

Damit das Fest auch ohne Pannen über die Bühne geht, kam Nikita Tonfeld, der Elektriker des Countryteams, zum Aufbauen extra aus Australien angereist.

Von Gerlinde Irmscher

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