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Dahme-Spreewald DRK besucht „Villa Elisabeth“
Lokales Dahme-Spreewald DRK besucht „Villa Elisabeth“
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09:06 16.03.2018
Diego Springer (13) lässt sich von Bereitschaftsleiter Detlef Pudlitz abtransportieren. Dieser erklärt den Siebtklässlern, was bei der Schocklage auf der Trage zu beachten ist. Quelle: Josefine Sack
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Eichwalde

Was ist bloß los in der Eichwalder Oberschule „Villa Elisabeth“? , das mag sich am Donnerstag manch ein Passant beim Blick auf den Schulhof gefragt haben. Dort parkte am Vormittag ein Einsatzwagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Einen Notfall gab es zum Glück aber nicht.

Zum Abschluss des MAZ-Schulreporterprojekts wollten die Siebtklässler wissen, wie ein Rettungssanitäter arbeitet und haben dazu den DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald eingeladen. Kreisbereitschaftsleiter Detlef Pudlitz höchstpersönlich kam – und zwar im nagelneuen Einsatzwagen des Katastrophenschutzes.

Rettungswagen auf dem Schulhof: DRK-Kreisbereitschaftsleiter Detlef Pudlitz höchstpersönlich kam – und zwar im nagelneuen Einsatzwagen des Katastrophenschutzes. Quelle: Josefine Sack

Doch bevor die Schüler den Wagen ausgiebig unter die Lupe nehmen konnten, verschafften sie sich anhand eines Films einen Überblick über die Arbeit des Roten Kreuzes. 150 Jahre gibt es den Wohlfahrtsverband. 400 000 ehrenamtliche Helfer engagieren sich in Deutschland, 850 davon in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald.

Darüber hinaus erfuhren die Schüler, dass sich das Rote Kreuz am Zivil- und Katastrophenschutz beteiligt, indem es örtliche Bereitschaften, Fahrzeuge und Material stellt. Der Verband bildet Sanitäter aus und organisiert Blutspendedienste. „Ab wann darf ich Blut spenden?“, wollte Alina Schaarschmidt (13) wissen. „Ab 18 Jahren“, informierte Katrin Tschirner, Projektleiterin in der Luckenwalder Kreisverbandszentrale. Männer dürfen bis zu sechs- , Frauen nur bis zu viermal jährlich Blut spenden – „weil Frauen sowieso öfter bluten“, erklärte Tschirner. Die Antwort sorgte bei den Siebtklässlern für Gekicher.

Die Schüler lernten auch, dass das DRK Obdachlosen und Flüchtlingen hilft und eigene Behinderten- und Altenheime sowie Kindertagesstätten unterhält. In Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald zählt das DRK zu den größten Trägern sozialer Einrichtungen, informierte Katrin Tschirner. 1000 Mitarbeiter sind hauptamtlich für den Kreisverband tätig.

Was gehört zur Ausrüstung der Sanitäter? Der Bereitschaftsleiter erklärt’s. Quelle: Josefine Sack

Wie wichtig gerade die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer ist, zeigte Tschirner anhand eines zweiten Films über eine Übung am Hölzernen See im Herbst 2016. Simuliert wurde eine Großlage mit Explosion und zahlreichen Verletzten. Bei Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt trainierten die mehr als 100 Helfer gewissenhaft für den Ernstfall. „Nicht alles hat reibungslos geklappt“, erinnert sich Tschirner. „Aber genau dafür trainieren die Helfer ja, um im Ernstfall gewappnet zu sein.“

Ein Bild von der Ausrüstung der Ersthelfer konnten sich die Schüler im Anschluss auf dem Hof machen, wo das DRK-Fahrzeug parkte. Was in keinem Einsatzwagen des Katastrophenschutzes fehlen darf, ist der Erste-Hilfe-Rucksack samt Defibrillator, auch Schockgeber genannt. Das Modell, das Kreisbereitschaftsleiter Detlef Pudlitz an Bord hat, ist besonders einfach zu bedienen: „Es sagt euch, was ihr tun müsst und gibt sogar den Takt für die Herzruckmassage vor.“ Durch die Sprachanleitung können im Notfall auch wenig erfahrene Helfer zu Lebensrettern werden.

Von Josefine Sack

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