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Dahmeländer Feuerwehren haben die Nase vorn

Delegiertenversammlung Kreisfeuerwehrverband Dahmeländer Feuerwehren haben die Nase vorn

Am Samstag kamen die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbands Dahme-Spreewald zu ihrer Versammlung in Groß Köris zusammen. Die Feuerwehrleute zogen eine positive Bilanz von der Arbeit im vergangenen Jahr. Im Dezember zeichnete das Bundesinnenministerium ein Projekt zur besseren Gesundheitsförderung im Verband aus.

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Mehr als 120 Feuerwehrleute kamen zur Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes.

Quelle: fotos (2): uta schmidt

Groß Köris. Auf viel Arbeit und herausragende Erfolge konnten die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes am Samstag in Groß Köris zurückblicken. Im Beisein von Gästen aus Politik und Vereinen zogen mehr als 120 Feuerwehrleute aus Dahme-Spreewald eine Bilanz des vergangenen Jahres und schauten in die Zukunft.

Derzeit gehören über 4527 Frauen, Männer und Jugendliche in 152 Ortsfeuerwehren und 16 Gemeinden dem Verband an. Und es werden immer mehr. „Fünf Feuerwehren sind 2015 in den Verband eingetreten“, sagte Verbandsvorsitzender Dieter Heinze. Besondere Aufmerksamkeit galt der Förderung der Kameradschaft, Jugendarbeit sowie der Ausbau des Brand- und Katastrophenschutzes.

31 Prozent mehr Einsätze als im Vorjahr

Seit Mathias Liebe Geschäftsführer ist, sei die Verbandsarbeit immer professioneller geworden, stellte Heinze fest. So wird allein die Geschäftsstelle in Luckau vom Landkreis mit 40 000 Euro jährlich gefördert. Weitere 7500 Euro fließen direkt in die Verbandsarbeit und 4500 Euro in die Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr.

Die Wehrleute rückten im vergangenen Jahr zu über 2750 Einsätzen aus, das sind 31 Prozent mehr als im Jahre 2014. Daneben beschäftigten sich die Verbandsmitglieder mit der Umsetzung von innovativen Konzepten und Projekten zur Nachwuchsgewinnung. Zum großen Renner hat sich das Unfallpräventionszentrum „Floriansdorf“ im Kiez am Frauensee entwickelt, wo Kinder den richtigen Umgang mit Feuer erlernen sowie die Aufgaben der Feuerwehr vermittelt bekommen. Die Kreisjugendfeuerwehr zählt mehr als 1150 Mitglieder.

Weil laut Statistik über die Hälfte der Feuerwehrleute aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst quittiert, soll die Gesundheitsförderung stärker in den Fokus rücken. Der Fachausschuss „Gesundheit, Sport und Fitness“ nimmt sich mit viel Elan dieser Aufgabe an. Gegen Vorlage des Feuerwehrdienstausweises erhalten die Wehrleute bei einem Dutzend Partner Rabatte. Dazu zählen der Kletterwald Lübben, Fitnessstudios und das Wildauer Wildorado. Der neugegründete Ausschuss ermittelte die fittesten Feuerwehrleute. Über Preise konnten sich die Sieger Anja Hartmann, Marie Hoffmann und Knut Bönigk sowie die Wehr Schönwalde freuen.

Preis für innovatives Gesundheitsprojekt

Am 7. Dezember 2015 gelang dem Verband mit seinem Projekt „Fit und gesund im Einsatz“ eine Punktlandung. Ihm wurde in einer Kategorie der erste Platz bei der Verleihung des Förderpreises „Helfende Hand“ und ein Preisgeld von 8000 Euro im Bundesinnenministerium verliehen.

Dass die Wehrleute aus dem Landkreis nicht nur immer fitter werden, sondern auch hervorragende Feuerwehrsportler und gefragte Wettkampfrichter sind, schilderte Egon Schneider, der Vorsitzende des Fachausschusses „Wettbewerbe“. Anja Hartmann aus Lübben wurde Weltmeisterin im Wettbewerb „Stärkste Feuerwehrfrau“ und Kirsten Seidel aus Gehren Europameisterin im Wehrsport. „Die Wehren aus dem Landkreis bekamen im vergangenen Jahr die meisten Startplätze bei den Landesmeisterschaften zugewiesen“, so Schneider.

Jedoch hätten einige Kameraden, zum Beispiel aus Krummensee oder Töpchin, nichts von dieser Startmöglichkeit erfahren. Derartige Informationsverluste könnten demotivierend auf die Wehrarbeit wirken, kritisierte Schneider. Er empfahl den Einsatz von Sportverantwortlichen, die künftig über derartige Termine informieren und die Beteiligung daran koordinieren. In diesem Jahr findet der Kreisfeuerwehrtag in Schlepzig statt, wo seit 2015 den Teilnehmern eine neue Wettkampfbahn zur Verfügung steht.

Von Uta Schmidt

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