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Dahme-Spreewald Daniel Müller stellt sich zur Wahl
Lokales Dahme-Spreewald Daniel Müller stellt sich zur Wahl
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21:40 03.06.2016
Daniel Müller (SPD) will Bürgermeister in Mittenwalde werden. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

Daniel Müller kennen in Mittenwalde vor allem die Fußballer und Feuerwehrleute. Doch der SPD-Mann sitzt seit zwei Jahren auch in der Stadtverordnetenversammlung, ist Vorsitzender des Ausschusses für Ordnung und Sicherheit. Jetzt will Daniel Müller noch einen Schritt weiter gehen: Er möchte Bürgermeister werden.

Obwohl er sich eigentlich nicht sonderlich für Fußball interessiert hat, wurde er doch eines Tages Schiedsrichter bei Wacker Motzen. Das Dorf ist sein Heimatort. Hier ist er groß geworden, hier hat er Freunde und Bekannte. Und hier stand er auf einmal mit der Pfeife auf dem Platz und leitete Spiele. „Das war für mich eine Schule fürs Leben“, sagt er heute und bei den Erinnerungen daran lächelt er in sich hinein. Er sieht wohl die 20 Männer in den Trikots vor dem inneren Auge, die einem Ball hinterher rennen und Tore schießen, als würde es um Leben und Tod gehen. Fußball ist eine ernste Sache. Das zeigt ja auch gerade das Tamtam um die Europameisterschaft. Für den eher zurückhaltenden Daniel Müller sei es da inmitten der Emotionen oft nicht leicht gewesen, Entscheidungen zu fällen und dazu zu stehen. „Das habe ich auf dem Spielfeld gelernt“, sagt er. Und jetzt als Stadtverordneter komme ihm das zugute. Sollte er Bürgermeister werden, erst recht.

Bessere Kommunikation zwischen Verwaltung und Stadtverordneten

Als solcher hat er zwei große Ziele: Die Kommunikation von Verwaltung und Stadtverordnetenversammlung zu verbessern und die Verwaltung selbst zu optimieren. „Die muss in die neue Zeit hinein geführt werden“, so Müller. Für ihn sei sie in ihrer Entwicklung irgendwo in den 90er Jahren stehen geblieben. „Sie hat ihre Potenziale nie ausgeschöpft“, meint der Mann Anfang 40. Dazu bestehe mit ihm, der Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat, eine Chance.

In seinem Wahlprogramm steht aber auch, mehr Einwohner nach Mittenwalde zu locken, vor allem junge Leute. „Aber dafür brauchen wir die passende Infrastruktur, ausreichend Kita- und Schulplätze, genügend Ärzte vor Ort“, führt Müller aus. Für die älteren Jahrgänge will der Mann von der SPD den Nahverkehr verbessern.

Ehrenamt soll mehr Anerkennung erfahren

Wichtig seien für ihn auch der Wohnungsbau und das Ehrenamt. „Noch mehr Leute sollten der Gesellschaft etwas zurück geben von dem, was sie selbst erhalten haben“, so der Motzener. Das sei durch ehrenamtliche Arbeit möglich. Doch die brauche auch mehr Akzeptanz und Anerkennung. Dafür möchte Müller unbedingt eintreten. Den defizitären Haushalt Mittenwaldes will er ebenfalls unter die Lupe nehmen und Einsparpotentiale aufspüren: „Unser Sparstrumpf wird nicht ewig halten.“ Vor allem will er sich die Verwaltung selbst unter dem Gesichtspunkt Personalkosten und externe Dienstleistungen ansehen. „Ich glaube nicht, dass wir wirklich so viele externe Berater brauchen“, meint der Bürgermeister-Kandidat.

Als langjähriger Feuerwehrmann – heute ist er in Motzen Jugendwart – war er mal im ukrainischen Komsomolskoje, um ein zu Hause ausrangiertes Feuerwehrauto in die Partnerstadt zu bringen. „Ich finde, jeder von hier sollte dort mal hinfahren, damit er sieht, wie gut wir es hier bei uns haben“, sagt er. Eine solche Reise bringe einen zwangsläufig zurück auf den Teppich. Das könne Mittenwalde ab und zu gut gebrauchen.

Von Andrea Müller

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