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Dahme-Spreewald Dank BER: Bauboom und steigende Preise
Lokales Dahme-Spreewald Dank BER: Bauboom und steigende Preise
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08:56 20.05.2016
Der Wohnungs- und Häuslebau boomt in Schönefeld. Quelle: Uta Schmidt
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Schönefeld

Die Nachfrage nach freien Baufeldern in der Gemeinde Schönefeld, vor allem rund um das Rathaus in der Hans-Grade-Allee, hält an. „An der Bertolt-Brecht-Allee entsteht gerade die erste von 18 Stadtvillen. Alle Baufelder in diesem Bereich sind schon veräußert“, sagt Bürgermeister Udo Haase (parteilos). Wenige Meter entfernt drehen sich zudem die Baukräne an Mehrfamilienhäusern. Die Flughafengemeinde rechnet in den nächsten Jahren weiterhin mit einem dynamischen Einwohnerwachstum.

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Dass die Immobilien in der Gemeinde Schönefeld zu den begehrtesten im Landkreis Dahme-Spreewald gehören, bestätigt Jürgen Kuse, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Dahme-Spreewald. „Befürchtungen, dass im Zuge des Ausbaus des BER die Grundstücke an Wert verlieren würden, haben sich nicht bestätigt. Von den insgesamt 30 Bodenrichtwerten für Schönefeld stiegen zwölf im vergangenen Jahr um 16 Prozent. Und das, obwohl diese bereits auf hohem Niveau lagen“, berichtet Jürgen Kuse. Der Bau des BER beeinflusse den Grundstücksmarkt offensichtlich positiv, auch in den Nachbargemeinden wie Eichwalde und Schulzendorf. „Wir sehen in der Region keine Preisrückgänge für Grundstücke und Häuser“, sagt der Chef des Katasteramtes.

22 Prozent mehr Verkäufe im Jahr 2015

2015 wurden in Schönefeld 276 Verkäufe (von insgesamt 71 Hektar Land) registriert. Das waren 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Kräftig zogen die Preise für Wohnimmobilien an. Der Geldumsatz lag bei insgesamt 109 Millionen Euro, 26 Prozent mehr als 2014. Bei mehr als der Hälfte aller Verkäufe stiegen die Erlöse um über 20 Prozent im Vergleich zu 2014. Die höchsten Preissteigerungen wurden in nachgefragten Wohngebieten von Schönefeld in Großziethen sowie rund um die Hans-Grade-Allee verbucht. Insgesamt nahm der Gutachterausschuss 3117 Kaufverträge des vergangenen Jahres im Gesamtwert von 351 Millionen Euro im Landkreis Dahme-Spreewald unter die Lupe. „Etwa ein Drittel der Gesamterlöse im Landkreis wurden in Schönefeld erzielt“, sagt Kuse. Käufer erwarben dort vor allem unbebaute Grundstücke im Gesamtwert von 20 Millionen Euro.

Spitzenreiter ist Schönefeld vor allem bei Verkaufserlösen für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Diese lagen inklusive Grundstück 2015 im Durchschnitt bei 357 700 Euro. „Das heißt, in Schönefeld stehen die größten und teuersten Häuser. Seit 2011 kennen die Preise hier nur noch eine Richtung: Nach oben. Und die Flucht in Betongold hält weiter an“, sagt Kuse.

Im zweiten Halbjahr 2015 stiegen die Kaufpreise um 30 Prozent

Allein im zweiten Halbjahr 2015 legten die Kaufpreise durchschnittlich um 30 Prozent zu. Solche Sprünge wurden zuletzt Mitte der 90er Jahre verzeichnet. Dennoch würde noch Luft nach oben in der Preisspirale sein. Denn mit durchschnittlich 100 Euro je Quadratmeter Bauland liege die Region im unteren Level aller Metropollagen in Deutschland. Als wichtigsten Faktor für Preisentwicklung und Ansiedlungswünschen nennt der Immobilienexperte die gute Verkehrsinfrastruktur mit der Anbindung an das Autobahn- und Bundesstraßennetz.

Von Uta Schmidt

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