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Dahme-Spreewald Das Beste kommt zum Schluss
Lokales Dahme-Spreewald Das Beste kommt zum Schluss
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00:33 15.06.2015
Thomas Merfort freut sich auf das Konzert mit „Mehr forte“. Quelle: Andrea Müller
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Eichwalde

Die Sänger schauen beim Singen ins Publikum. Wenn es passt, tauschen sie unter sich Blicke. Sie schwingen, sie lächeln, sie tanzen, bis der Funke der Musik von ihnen zu den Zuhörern springt. Wer das selbst miterleben möchte, kann am Sonnabend, 13. Juni, um 16 Uhr beim Konzert des Chores „Mehr forte“ in der Evangelischen Kirche am Händelplatz in Eichwalde dabei sein und tut sogar noch was Gutes: Ein Teil der Spenden geht an ein Aids-Waisenprojekt in Äthiopien.

Leiter des Chores ist Thomas Merfort. Ursprünglich hatte sich vor nunmehr 15 Jahren eine kleine Gruppe zum offenen Singen zusammengetan. Mit den Treffen wuchs der Spaß, aber es stiegen auch die Ansprüche. Es kamen immer mehr Leute. „Heute sind wir 40 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 16 und Mitte 70“, so Merfort, der auch Musiklehrer an der Eichwalder Grundschule ist.

Der Chor „Mehr forte“ vor der Evangelischen Kirche in Eichwalde, wo er auch am Sonnabend wieder auftreten wird. Beginn: 16 Uhr. Quelle: privat

Es scheint, als würden die jungen Leute wie ein Magnet angezogen. Der „Mehr forte“-Chor ist derzeit der einzige in der Region, der nicht über Nachwuchssorgen klagt. Im Gegenteil. Es gibt momentan einen Aufnahmestopp. „Eine Ausnahme würden wir bei Männerstimmen machen“, räumt Merfort ein. Dies aber auch nur unter bestimmten Bedingungen. Interessenten sollten singen können und schon einige Chorerfahrungen mitbringen.

„Mehr forte“, das ist Rock und Pop, das ist die Lust am Singen von Liedern, die Ohrwürmer sind. Schon lange im Programm ist „Let the sunshine in“ aus dem Musical „Hair“ , „Sittin’ on the dock“ von Steve Copper oder „The Rose“ von Amanda Mc Broom. Neu in diesem Jahr sind „Ain’t no sunshine“ von Bill Withers und „Viva la Vida“ von Coldplay. Insgesamt stehen 16 Lieder auf dem Programm, das der Chor am Sonnabend singen wird. „Alles auswendig“, sagt der Chorleiter, der über die Jahre diesen Anspruch durchgesetzt hat, obwohl es viel Arbeit für alle Beteiligten bedeutet. „Doch so können alle auf sich und die anderen Stimmen hören, Kontakt mit dem Publikum aufnehmen und viel mehr Spaß haben“, erklärt Thomas Merfort. Dessen Liebe für die Musik und der dazugehörige Elan hat die Chormitglieder nicht nur erfasst. Chorleiter und Chor leben ihre Musik und sorgen für Stimmung, was sich unter anderem im Chornamen widerspiegelt: Nomen est omen.

Seit einigen Jahren begleiten einige Chormitglieder die Sänger an den Instrumenten. Klavier und E-Gitarre gehören dazu. „So kann ich mich jetzt voll aufs Dirigieren konzentrieren“, erklärt der Chorleiter, der früher selbst oft die Konzertgitarre zur Hand nahm.

Mehrfort und „Mehr forte“ werden sich am Sonnabend zwei Stunden vor dem Konzert in der Kirche treffen, um sich einzusingen und einzustimmen. „Die Vorfreude ist groß“, berichtet der Chorleiter. Immer wieder schön sei für ihn zu erleben, wie der Chor im Konzert über sich selbst hinauswächst. „Manches,was in den Proben noch nicht ganz geklappt hat – plötzlich geht es“, schwärmt Merfort.

Ganz unten auf dem Programmzettel steht am Sonnabend die „Bohemian Rhapsody“ von Freddie Mercury. Das Beste kommt also ganz zum Schluss.

Von Andrea Müller

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