Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Das „Kleeblatt“ hat eine neue Leiterin

Bestensee Das „Kleeblatt“ hat eine neue Leiterin

Franziska Reschke leitet nun das Mehrgenerationenhaus „Kleeblatt“ in Bestensee. Das Haus an der Waldstraße 33 steht für Besucher aller Generationen offen. Neben den bestehenden Angeboten der Einrichtung will die neue Leiterin jetzt eine Krabbelgruppe für Kleinkinder ins Leben rufen.

Voriger Artikel
Die Rettung der Patronatskirche
Nächster Artikel
Auto steht auf A10 still – Karambolage mit Verletzten

Die neue Leiterin im „Kleeblatt“: Franziska Reschke.

Quelle: Dietrich von Schell

Bestensee. Das Mehrgenerationenhaus „Kleeblatt“ an der Waldstraße 33 in Bestensee hat eine neue Leiterin. Franziska Reschke leitet jetzt das große Haus, dass für Besucher aller Generationen offen steht. Und der neue Job sei eine echte Herausforderung, sagt sie.

Die studierte Sozialarbeiterin organisiert Veranstaltungen, hat ein Auge auf die Kleider- und Möbelbörse im Haus, nimmt Buchungen für Familienfeste entgegen. „Spannend und neu für mich ist die Tätigkeit auf der Verwaltungsebene – Konzepte zu erarbeiten und Förderanträge zu stellen“, sagt Reschke.

Wie es der Zufall will, kennt sie das Gebäude noch aus Kinderzeiten. Franziska Reschke stammt aus Bestensee und hat hier bis 1996 die Grundschule besucht. Inzwischen lebt sie in der Nähe von Storkow.

Im Jahr 2003 hat der Arbeitslosenverband (ALV) das dann leerstehende Schulgebäude gekauft. Finanzielle Unterstützung bekommt das Mehrgenerationenhaus vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Aber die Summe des Bundes ist mit den Neben- und Personalkosten ausgeschöpft“, sagt Franziska Reschke. Insgesamt arbeiten in dem Haus vier festangestellte Mitarbeiter, davon arbeitet eine Kraft nur zwölf Stunden die Woche.

Der Rest muss mit Freiwilligenarbeit gestemmt werden. Allein die erfolgreiche Suche ist, wie die Leiterin sagt, „ein langwieriger Prozess“. Dabei kann jeder, der Ideen hat, Veranstaltungen organisieren und Kurse anbieten.

Dennoch gibt es viele Angebote im „Kleeblatt“. Im Erdgeschoss befindet sich der offene Treff, wo sich Senioren zum Frühstück treffen. Es gibt Mittagessen mit verschiedenen Preisen für Bedürftige und für Nichtbedürftige. Das bringt immerhin ein bisschen Geld ein.

So auch das Gästehaus für Jugendliche in der ersten Etage. Es hat elf Zimmer mit drei bis vier Betten. Im zweiten Stockwerk ist die Kleider- und Möbelbörse untergebracht. „Wir haben Kleider für Frauen, Männer und Kinder. Was Möbel angeht, kann man sich eine komplette Wohnungseinrichtung zusammensuchen“, erzählt Franziska Reschke. Die Sachen kommen aus Spenden und sind gebrauchstüchtig. Die Preise sind günstig, stehen aber fest. „Wir holen die Möbel ab oder bringen sie zu den neuen Besitzern.“ Im Moment wird jedoch ein Fahrer mit Lkw-Führerschein gesucht.

Und Franziska Reschke hat weitere Pläne: Sie will eine Krabbelgruppe Kleinkinder ins Leben rufen. Den Sinnes- und Erlebnisgarten möchte sie gern mit den Bestenseer Grundschülern pflegen. Und am Freitag, dem 16. September, steigt in der Zeit von 13 bis 18 Uhr ein großes Sommerfest mit vielen Aktionen für Kinder.

Info: Wer ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus „Kleeblatt“ in Bestensee mithelfen möchte, kann anrufen unter Tel.  03 37 63/ 2 28 75. Informationen sind auf www.alv-brandenburg.de erhältlich.

Von Dietrich von Schell

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald

Wie wichtig sind Ihnen Bio-Lebensmittel?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg