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Denzin darf nicht kandidieren

Bürgermeisterwahl in Mittenwalde Denzin darf nicht kandidieren

Der Kreis-Wahlausschuss des Landkreises Dahme-Spreewald hat die Entscheidung des Mittenwalder Gremiums, den Einzelbewerber Wolfgang Denzin nicht als Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Mittenwalde zuzulassen, bestätigt. Das sagte Kreissprecherin Heidrun Schaaf am Mittwoch unmittelbar nach der Sitzung des Ausschusses.

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Wolfgang Denzin

Quelle: Norbert Buering; bb-IMAGE

Mittenwalde. Der Kreis-Wahlausschuss hat am Mittwochnachmittag entschieden, dass Wolfgang Denzin nicht zur Bürgermeister-Wahl in Mittenwalde am 19. Juni als Einzelkandidat zugelassen wird. Das teilte die Sprecherin des Landkreises Dahme-Spreewald, Heidrun Schaaf, auf MAZ-Anfrage mit.

Am Donnerstag der vergangenen Woche hatte der siebenköpfige Wahlausschuss in Mittenwalde getagt und den Einzelkandidaten Wolfgang Denzin nicht zugelassen. Der Grund: Denzin hatte eigene Listen erstellt, auf denen er seine Unterstützer unterschreiben ließ. Vorgeschrieben sei aber, so hatte der Wahlausschuss-Vorsitzende Lamine Clausnitzer dargelegt, ganz bestimmte Listen von der Mittenwalder Internet-Seite herunter zu laden und im Rathaus von Mittenwalde zur Unterschrift auszulegen. Clausnitzer hatte nach eigenen Angaben den Einzelkandidaten, der aus dem Ortsteil Ragow ist, mehrmals per Mail darauf hingewiesen. Doch Denzin sei seiner Empfehlung nicht gefolgt. Der sah die ganze Angelegenheit anders. Für ihn stellte es eine zusätzliche Belastung der Bürger dar, extra ins Rathaus nach Mittenwalde zu fahren, um eine Unterschrift zu leisten. Als Argument brachte er auch an, schon 2011 so verfahren zu haben, ohne dass jemand seine Listen nicht anerkannt habe.

Das aber fällt Denzin nun auf die Füße. Denn der Kreis-Wahlausschuss hat nun die Entscheidung des Mittenwalder Wahlausschusses bestätigt. „Der Wahlvorschlag kann aufgrund mangelnder gültiger Unterstützer-Unterschriften nicht zugelassen werden“, sagte Schaaf am Mittwoch im Anschluss an die Sitzung des Kreis-Wahlausschusses. Denzin hatte nach der Entscheidung des Mittenwalder Wahlausschusses Widerspruch eingelegt. Der wurde nun zurück gewiesen.

Von Andrea Müller

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