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Dahme-Spreewald Ein besonders ausgezeichneter Azubi
Lokales Dahme-Spreewald Ein besonders ausgezeichneter Azubi
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01:21 29.11.2014
Gäste zu bewirten ist das, was der Best-Azubi Paul Schulz im Hotel am Zeuthener See am liebsten macht. Quelle: Andrea Müller
Zeuthen

Der 22-jährige Paul Schulz aus dem Hotel am Zeuthener See wurde jetzt bester Auszubildender im Kammerbezirk Cottbus. Mit dem Abschluss innerhalb des Annedore–Leber-Berufsbildungswerks, das seit 1979 junge Menschen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf bei der beruflichen Bildung unterstützt, kann der junge Mann sogar Facharbeiter im Gastgewerbe werden. Die Prüfungen dazu beginnen Anfang des kommenden Jahres.

„Das ist mein Leben“

Der Erfolg macht Paul Schulz ebenso wie seinen Zeuthener Ausbildungsbetrieb auch deshalb stolz, weil er einen denkbar schweren Start ins Leben hatte. Erst mit der Aufnahme in eine Pflegefamilie ging es für den damals sechsjährigen Paul bergauf. Später besuchte er eine Schule mit Lern-Förderbedarf. Nach dem Abschluss folgte die Berufsausbildung zunächst als Helfer im Gastgewerbe. „Das ist mein Leben“, sagt Paul Schulz und gießt dabei gekonnt Saft in die Gläser. Doch er hat noch viel mehr Aufgaben. „Bei uns muss jeder in alle Bereiche einmal hin einschnuppern“, sagt sein Chef Bernd Mainka.

Paul trägt immer ein Lächeln auf den Lippen

So hat Paul nicht nur den Frühstücksraum herzurichten, muss nicht nur die Gäste bedienen, sondern auch mal die Betten herrichten und die Bars auffüllen. Er könne sogar wenn es darauf ankomme, eine Eierspeise herstellen oder eine Wurstplatte anrichten. „Alles, was in einem Hotel gemacht werden muss kenne ich“, sagt er, aber gibt unumwunden zu, dass er vor allem direkt mit den Menschen am liebsten zu tun hat. „Dafür habe ich ein Naturtalent“, sagt der Bursche, der immer ein Lächeln auf den Lippen zu tragen scheint. Sein Chef bestätigt ihm das sofort und fügt hinzu, dass besonders die Kinder der Hotelgäste Paul mögen. „Zu denen hat er einfach sofort einen Draht“, sagt Bernd Mainka.

Pauls Ziel ist ein eigenes Restaurant

Paul Schulz ist in Berlin zu Hause, bricht aber jeden Morgen in aller Frühe nach Zeuthen auf. Der Frühdienst im Hotel beginnt 6.30 Uhr. „Das macht mir nichts aus“, sagt er. Für die Gäste würde er das gern tun. Doch die Zeit in dem Ausbildungshotel geht dem Ende entgegen. Zwar sind da noch die schriftlichen und mündlichen Prüfungen, aber Paul Schulz denkt schon an die Zeit, wenn er das Facharbeiterzeugnis in der Hand halten wird. „Dann ist erst einmal Schluss mit Hotel. Ich will später lieber in einem Restaurant arbeiten“, sagt er und bekennt sich damit zu seiner wirklichen Leidenschaft.

Dass seine künftige Arbeit immer bis spät in den Abend hinein gehen wird, bereitet dem jungen Mann keine Sorgen. Dabei hat er sich gerade frisch verliebt. Seine Freundin hat ein vierjähriges Kind. Paul Schulz gefällt das. Er träumt von einem richtigen Familienleben mit allem Drum und Dran. Aber das ist morgen. Jetzt geht es erst einmal darum, die Prüfungen zu schaffen und dann einen Job zu finden.

Von Andrea Müller

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